Full text: Über Schenken und Geben

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dabei eines anschnallens oder anhängens erwähnung geschieht, vgl. aoq Od. 
8, 402; mar ok mseki gefa, Sacm. 61“ ; ros unde schätz, En. 12984. 
Für die freigebigkeit mit gold hat unser alterthum noch einige denk 
würdige ausdrucksweisen, die ich hier nicht übergehe, allbekannt ist die 
altnordische sage, dafs der milde könig Frödi gold malen liefs, und ich 
werde ein andermal ausführen, dafs von diesem mythus bei uns im innern 
Deutschland spuren hinterblieben sind, im weisthura von Rachsendorf (3, 
Yjffi ftltAJt 687) heifst es von einem der seines halses für verlustig erklärt worden ist; 
.. ; IdV ötunve e*r un d öl, er den nit wolt lassen, so soll er niederlegen einen schilt auf das 
Ö01 'pPU/Ye^/ . erd rieh, den solt er ausfüllen mit gemaltem gold, damit er sich löst von 
dem fih'sten, und nochmals im weisthum von Wartenstein (3, 712) wahr 
scheinlich in andern mehr: ist er verfallen ein schild voll vermaltes gold. 
Im schild wurde gewogen, und es steht darum in den liedern, Nib. 1963, 3 
dem fult ich rotes goldes den Etzelen rant, 
vgl. Yilk.saga s. 487. 486; Nib. 1958, 3 
bietet den recken daz golt über rant, 
Wigal. 11251 mit gesteine unde golde ein •majo.TV-^iUftk ly 
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fülle man in die Schilde, 
Lanz. 7707 einen schilt vollen goldes, 
4258 gesteine, golt, daz er do mit dem schilte 
^Cf.i ^/ it . ze gäbe wolle mezzen, 
Helbl. 7, 345 golt gewegen, daz iz abe riset(ygl. oben s. l|l das abe vallen); 
Gudr. 496, 2 der nie golt gewan, 
dem heize ich es mezzen mit vollen äne wäge, 
Nib. 254, 2 silber äne wäge, darzuo daz liehte golt. 
Der Vorstellung des gemalnen goldes nähert sich aber, dafs es von 
freigebigen ausgesät wird, was von Hrölf kraki Snorraedda 153 wirklich 
erzählt: tok hoegri hendi gullit ofan i hornit oc söri alt um götuna; Sae- 
mundar edda 249* von Gudrün: 
gulli seri in gaglbiarta, 
sköp let hon vaxa en skiran mälm vada, 
unter welchem glänzenden melm oder staub wieder gold gemeint ist. noch 
ein dichter unsers mittelalters (Amgb. 3°) braucht die Wendung: 
des milten Salatmes hant gesagte umb ere nie so grozen schätz. 
Eckehards casus S. Galli gewähren ferner einen beachtenswerthen zug. als 
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