Full text: Über Schenken und Geben

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aus dem gedieht e auf Herrn Godfried Simmerlins seinen geburtstag 3 (p. 437): 
und da werd ich dich auch finden, 
freund, und eine dicke schaar, 
die dir bunte kränze winden 
in dein schwarzes krauses haar; 
die mit blumen auf dich streiten^) 
und mit grünem ganz bespreiten, 
die in einem schreien schrein: 
freund, du sollst gebunden sein! 
Ich der kleinest unter allen 
an person, an freundschaft nicht, 
wil dir auch thun zu gefallen, 
was alda ein ieder spricht: 
sei gebunden! ich mufs sorgen, 
dafs ie besser du dich morgen 
lösen wirst, ie mehr wirst du 
diese schlingen ziehen zu. 
Was es mit dem 'lösen auf sich hatte, zeigt ein bindelied auf Martin Mün 
sterberger, der gebundne pflegte die bindenden zum nächsten tag einzuladen 
(p. 451): 
wol. damit du seist gebunden, 
so sei dieser eppichstraufs 
in dein weifses haar gewunden, 
freund, es geht auf lösen aus: 
du wirst nicht ohn deinen schaden 
uns dafür ein müssen laden. QuvK £ 
zuletzt noch aus dem auf Philipp Kruse (p. 457): u 
Herr, dieser kranz wird nicht verwelken, 
den wir euch winden in das haar, 
auch 1642. p, 461 kein klee, kein eifswig( 2 ), keine nelken, 
ganz keine von der blumen schaar, 
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(*) sin kintheit, diu üf in mit dem tievel streit. Greg. 158. dem Bernsere helfen stri- v -Qn>A/W 
ten üf den künec Ermenrich. Dietr. 5357 und ebenso üf einen yehten, üf einen hern. U-p ' 
Schon um der dichter des 17 jh. willen kann man des mhd. nicht entrathen. or^J —4*17-4^1^ 
( 2 ) vielleicht eifsnig zu bessern, bei Nemnich 2,1274 eisnach, alsnicium, selinum palustreT~ötOC(*\l o^O 
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