Full text: Über Schenken und Geben

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sie ist das stärkste band, sie lacht in höchstem leid 
und zwingt dich selbst, mein freund, den drei nur können binden, 
bei weitem die artigsten bindgedichte rühren aber von Fleming her, in allem 
wenn ich recht zähle, sogar 35, von welchen ich einige hier ausschreibe, ein 
sonnet auf seinen eignen namenstag 'unter wahrender reise auf Ocke( 3 ) be 
gangen im j. 1636 (Jena 1685 p. 571): 
So komme du denn her, du schönste der najaden, 
weil meine Basile, des himmels schönes kind, 
mich itzt nicht binden kann, ümm dafs wir ferne sind, 
kom Ocke, zier der lust, mit deinen oreaden r 
und hamadryaden, die oftmals mit dir baden, *** /(Jie PtY öt)& 
kom binde mich für sie. der kühle westenwind 
bricht blumen durch den thal( 4 ), da manche nymfe rinnt, 
und schwimmet auf uns zu, mit färben schwer beladen. 
Lies rosen, münze, klee, borrag und quendel aus, 
mach für mein häupt und hand mir einen kranz und 
straufs, 
und hauch ein lüftlein drein, das nach der liebe rieche.( 5 ) 
Ihr andern gehet aus, führt ein belaubtes zeit 
von jungen ästen auf, so ist es wol bestellt, 
so wil ich frölich sein, bifs Föbus sich verbleiche. 
die heutige spräche fügt zu pochen wie zu trotzen den dativ, wir sehn aber auch zu 
letzterm wort bei Gryphius den accusativ gestellt. Adelung führt unter trotzen noch 
andere beispiele aus Gryphius und Günther an. Schmeller 1, 504 hat: 'einen trätzen 
lacessere, 'die not trätzen in noth und elend grofs thun, der noth trotz bieten. 
( 2 ) nicht unrichtig schreibt diese ausgabe stets so und traurikeit sterblikeit geschwin- 
dikeit bestandikeit, denn im K ist die ursprüngliche gutturalis des auslauts mit dem ^ 
H des anlauts heit verschmolzen, dem mhd. CH in frümecheit (und auch schon frümekeit) • ****■' 
irrecheit entsprechend, gleich Gryphius schreiben auch frühere, z. b. Keisersberg selikeit 
trurikeit messikeit. das nhd. GK darf man also für pedantisch erklären, schon die Breslauer 
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_ ^ 7*7 ausgabe von 1698 verwischt jene eigenheit. • Ctä.t'Sret-n 
^|fuaffce^K«bl ^.U-rWlfoa ( 3 ) die Ocka, ein bedeutender Hufs, der bei Nishnij Nowgorod sich in die noch brei- 
Jö^ tere Wolga giefst. nach des Olearlus reisebeschreibung (Schleswig 1663 fol. p. 333 ff.) ^ rq 
ftuAÄiWt- Wfx fe c ^3 waren s!e im brach und heumonat 1636 an den Occagründen. ^ _ IXfef JllS 
Ar auc ^ !• 23, 23 then dal rinan. mhd. den tal. rosengarte 1719. 1765. (] 
» * | 4^ ^5^ so gedruckt und der sinn fordert: das nach der liebe dufte, aber der reim 
( vX .rieche : bleiche fällt auf. was könnte heifsen: nach der liebe reichen, hinlangen? einen 
andern gleich ungenauen reim können (können) : sinnen führe ich nachher an. 
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