Volltext: Über Schenken und Geben

Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Dr 202 
voll clX 
_ ( ' ts\M 
Oßiyn PtrUe^eM - ßiiv<W 'eh* -Äwk** < ^ 
trraa AOrVixrw Vöt iYia dacns 
Serf u*w WA &£tWe )4fUty^ew. * ^ 
t>£rhx Vc.t'feiAr fl^YUujt . j 4^1 , 
l/W 
6si*y 
dwt^W- 
)txu~ 
K tL1^6lÄÖ) 
SfyüHt opJktY^ 
rähv *4$ a»4 
ttum A" 
<5M^* • 
.4- 
%p\i 
weifs d 
Ä' KA<v/,iy 3?W*«i vorübe 
, «VPfo , anxub 
cwl mitdei 
/*h() 6<f. ein so1, 
| 4^1 (Amst. 
15 
strecke (Schmid|s idiot. 513), in der Schweiz einstrickete, von ein- ein>Jrd{bJ r Qi 
stricken, festbinden, dem pathen schenken, was wieder mit jenem helsen 
und würgen zusammentrift. Aus Niederdeutschland kenne ich keinen solchen /> 
ausdruck, die Westfalen nennen das pathengeschenk pillegift (von pille, iv){i/()e.vlieVie»». ;f\GuOAtrtvSoY)v 
pathe, vgl. franz. filleul, liliolus.) Geldgeschenke, bei welchem anlafs sie 'Aßwat 
nun erfolgten, pflegten im 16 jh. an den arm, auf den ermel gebunden ailL ^‘ -Vei/ty^y' 
zu werden, wofür Schweinichens lebensbeschreibung 1, 49. 71. 244. 249. \ßiX, ieinet um o&* MiwX” 
342. 3, 289 bei den jahren 1567. 1572. 1576. 1578 zeugt, auch in Joh. y iaYy)f y^ aAK J 0l ^)^ 
Slrizers deutschem schlemmer Magdeb. 1588 bogen DVU“ steht 'auf die er- 
mel binden . Q11C TTi«r*hort und Han« .Sorh« schwebt mir die redcnsart nicht vor. 
$ LU-JL. 
i 
T\JJ . 1*4 (57. 
^a-Y «yoLoKKß hy J 
W7— 
Ki 
iw. h^.i fiou&I a<A ■ 
c)«a Tbft. fl*£5e *• 
%f*- <2 ) ] 
VA 
c&r 
9<tM 
I 
cte& iuu)n 
v^ptenur 
i /$> 
AH;' 
cud- iineA, üsiJiuri'i t&o 
frUd/HtM -wn> KrfajxZ/ttt 
aM 
ivitxuc rKoft. 
ft«. 
entvw^a 7>V *. ÖHM) ft. 
.ym’.Ki4cp.\ 
u^vftw 
Ui 
ux<$lfa*Sl :ijl ' 
dü > {u ivrf. ij 
u^u.'vv^rMv^. 7/>tk; 
Kr^ACLW. 
'K.tuß <}eu^ 
Vf. i,?7ötr 
Gryphius in einem sonnet dm u 
treue: c die ists mit der ich binc 
er 
rn 
r\ 
Uwv ü)t . ^ermrvft 1> • 
~U.r\%M% . k}> 
.T’A . 
Ca 
ie lim« 
il 1111VICO ou 
AvowoeA ^i# aUetutei Wo, .ffi/,. ($2/1. 
3eLte-— (T-^r , 
1fr 
, fjuvKrefdiet 
ifAvv 
tTV- 
öev 
KYC/va-^v« , 
öe^ T^.'IaaI 1 
w ^ er \$m ujt-Xäm . 
^00.) in einem andern tt OtfrT We tuvKv^et 
_.if seinen namenstag ge- f , Tie»v . / > '* 
H 7 A/i>iYC ?K»IY “ J 
drei seelen binden dich, die ein in einem mund, ^ 
KlM OoJ ut. /J 
f ^Tn^rarv^ voVv bA ho^wA- 
y j (xj' nefrre T.'tTttef • 
* * 90ltvCfeKe ei) . | , 
y\(\tyc)c m ty&v ^ e!>eifu> 
,|vÄ 
? 
heifst es s. 704 als der besungne vümirenrcu B D D - . . 
'l .. , bunden wurde: rfeuw 2f4,« 
vetwm't b(Vvk J . . , . J J. , . . . J ft . er Öö*4e tru•< Wn 
ißSflMW drei seelen binden dlch ’ die em m einem mund ’ ^ T U itJktJu**Mtcu. to- ( «fen.^0 .1 
.f -X 77^1 n 9%f) drei binden mit sich selbst, drei wünschen dich gesundJW^ 
^ undaurschlufs: 
difs alles was du sihst, herr bruder, mufs verschwinden, 
doch freundschaft pocht den tod( 1 ) und trotzt die ewikeit,( 2 ) 
Ua? h\(XßC'c m 
j CUcAkwa ^.M.pcr'ctt^ (*) 'einen pochen verhöhnen, 'da wirst auch nicht die ganze weit pochen 3 proin non KtÄlvd^ 
| jocfhr* insultabis hominibusque diisque. Casp. Stielers Sprachschatz s. 1463. 'wenn mich mein ^ ° . 
(“eh- hasser pochete 5 Luther ps. 55, 13, si is qui oderat me super me magna locutus fuisset. oßxeMJLK VJOJ) tt * 
oit UKt\0Ay)^\n oj) (?U^eJh^ie Ouol /jix Cjirdtji■i\hu &) v^r« iA&xMix* ■. (j 
er t/nrU/iAwM^. 
■ f ACA' vl9 i^>.^r' / 4&>. l/W. B . 12, . 5^^tTeu/Av4\5 , i^m ; 
iSSlÄm^ ^.^.3ä.7~K6ug Wfe . a.o^AV. 
(7 
l(W. 8 . 
ew)e if.e«er», l^CP . 32l K't... _ 
«, «Ä*nr24äfÄ^-^-^-- 
üluurie- ^tKwlI (XaVbt ^ 
X»er^"v^ »Jitrttü} pAk-f tW/lh 
Wea) Mut mtHk's le&b*» ‘A^UaW, 6 Qi-nfp. 7, 
r— . _ ! bh7\,lii. 
CViXl /ja! Vt^y^rmfsihirKJMN, Wtlftt '»V/Av 
c)<t/V«rvi
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.