Full text: Liederkraenze für Jugend und Volk

50 III. Lebensglück u. Beförderungsmittel desselben. 
i 
80. 
Mel.r Was Gott thut, das ist wohlgethan rc. 
(Pag. 151 der Melodiken.) 1. Vollendet ist auch 
diese Bahn; Preis dir, der sie uns führte, der Großes 
auch an uns gethan, uns väterlich regierte. Du gabst 
uns Kraft, gewissenhaft nach unsrer Pflicht zu leben, 
nach Kenntnissen zu streben. 
2. Wohl uns, wenn des Gewissens Ruh in un 
sern Herzen wohnet! Sie strömt uns süße Freuden 
zu, ihr sanft Gefühl belohnet für Müh und Schweiß 
den regen Fleiß, sie laßt uns mit Vertrauen froh in 
die Zukunft schauen. 
3. Doch ach, wenn uns der Vorwurf quält, daß 
wir die Zeit verträumten, wenn uns der Guten Bei 
fall fehlt, weil wir die Pflicht versäumten; welch' bitt'- 
rer Schmerz trifft dann das Herz! Auf ewig sind 
verschwunden die ungenützten Stunden. 
4. Nimm, Vater! nimm jetzt unsern Dank, für 
diesen Theil des Lebens! Du warst's, durch den cs 
uns gelang, wenn nicht der Fleiß vergebens nach Wahr 
heit rang, und weiter drang. O, gieb uns ferner 
Kräfte und Segen zum Geschäfte! 
N i e nl e y t r. 
81. 
(Pag. 152 der Melodiken.) 1. Nun sind unsre 
Prüfungsstunden schon vorüber! Froh entschwunden 
sind sie dem, der seine Zeit nur dem Fleiße hat geweiht. 
Freudig danket nun ihr Kinder unsern Leitern; doch 
nicht minder auch dem Lehrer, der uns lehrt. O, er 
ist des Dankes werth! 
Wir danken, guter Lehrer! dir, für deine Treue 
danken wir! 
Knaben. 
Wir danken dir. 
Mädchen. 
Wir danken dir.
	        

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