Full text: Hänsel und Gretel

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HÄNSEL: Warum soll denn ein Fuchs kommen? 
GRETEL: Aber du hast doch gestern gesagt, 
wenn ein Fuchs kommt, dann müssen wir 
auf den Baum klettern. 
HÄNSEL: Sei doch froh, dass der Fuchs 
nicht gekommen ist. Vielleicht könnte 
er doch ein bisschen klettern. 
HÄNSEL: (voll Angst) Hänsel, du hast ge- 
sagt, der Fuchs kann nicht klettern, 
du hast es mir versprochen. 
HÄNSEL: Sei doch ruhig, es ist kein Fuchs 
da, und wenn ich dir versprochen habe, 
dass er nicht klettern kann, dann kann 
er auch nicht klettern. 
GRETEL: Da bin ich aber froh. (Nach einer 
Weile) Du, Hänsel, es ist aber auch kein 
Bär gekommen. 
HÄNSEL: Warum soll denn ein Bär kommen? 
GRETEL: Du hast gestern abend gesagt, wenn 
ein Bär kommt, sollen wir keine Angst 
haben und ihm ein Stück Zucker geben, 
freundlich mit ihm sprechen und dann 
auf seinem Pelz davon reiten. 
HÄNSEL: Ja, das hab´ ich gesagt. Wenn 
ein Bär kommt, aber es ist keiner ge- 
kommen. 
GRETEL: Du, Hänsel, aber dann hast du doch 
noch ein Stückchen Zucker. 
HANSEL: (kramt in der Tasche, bricht es 
durch) Da ist die Hälfte. 
GRETEL: Doch gut, dass der Bär nicht ge- 
kommen ist. 
HÄNSEL: Der Zucker ist gut. Jetzt schlaf 
aber. (Pause) 
GRETEL: Glaubst du, dass Könige aucn beten? 
HÄNSEL: Ja aber natürlich. 
GRETEL: Ja aber wie beten Könige? 
HÄNSEL; Warte, ich will einmal nachdenken. 
Ich hab´s:
	        

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