Full text: 400 Jahre Landesbibliothek

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If. 
Fritz Wilhelm Christian Gotthilf Seelig 
(auch Seeling) 
1. 1. 1889 - 1894 und 1901 - 1. 4. 1902 
1869-79 
1879-81 
1881-83 
1884 
1. 10. 1884 
geboren 24. 10. 1860 Rotenburg an der Fulda als Sohn des Amtsgerichtsrates 
Friedrich Wilhelm Seelig und seiner Gattin Marie Elise Mathilde geborene 
Breithaupt; gestorben 14. 2. 1919 in Flamburg; 
Friedrichsgymnasium in Kassel; 
Studium der Philologie und Geschichte in Berlin; 
Studium der Philologie und Geschichte in Straßburg; 
Examen „pro facultate docendi“; 
Einjährig-Freiwilliger im königlich bayerischen Infanterie-Leibregiment in Mün 
chen ; 
1885-86 
1886 
1887 
Erzieher am Genfer See und an der Riviera; 
Unteroffizier der Reserve; 
Promotion zum Dr. phil. in Straßburg mit der Arbeit: „Hans von Bühel. Ein 
elsässischer Dichter um 1400. Eine literaturhistorische Untersuchung.“; 
1887 
Lehrer für Geschichte, neue und klassische Sprachen im Institut Khuen in 
Straßburg; 
Frühjahr 1888 
1. 1. 1889 
1894 bis Ende 1900 
1901-02 
1. 4. 1902 
Volontär an der Universitätsbibliothek in Straßburg; 
Assistent an der Bibliothek in Kassel; 
Bibliothekar und Leiter der Landesbibliothek Fulda; 
wiederum Assistent an der Bibliothek in Kassel; 
aus dem Bibliotheksdienst ausgeschieden und nach Sankt Goarshausen verzogen; 
im Bibliotheksdienst nicht mehr nachzuweisen; 
1906 
Veröffentlichungen in der Zeitschrift „Hessenland“ mit Wohnsitz Bronzell bei 
Fulda und dem Namen Dr. F. Seeling (!); 
Literatur: 
17-54/569; 31; 49-1889/42; 112; 120/94; 132-1890/44; 132-1900/56; 132-1901/ 
471; 132-1902/267; 
Gottlieb Julius Paul Ludwig Wilhelm 
Grotefend 
3. 1. 1889 - 16. 1. 1901 
geboren 15. 1. 1857 in Scheeßel Bez. Bremen als Sohn des Dr. phil. und Pfarrers 
Julius Friedrich Wilhelm Grotefend und seiner Gattin Helene geborene Ungewit 
ter; gestorben 16. 1. 1901 in Kassel; 
Besuch des Friedrichsgymnasiums in Kassel; 
Studium der Philologie und Geschichte in Göttingen und Leipzig; 
Dienst im Infanterie-Regiment Nr. 83 in Kassel; 
Hauslehrer in der Nähe Berlins; 
1886 
Promotion in Jena zum Dr. phil. mit der Arbeit: „Zur Charakteristik Philipp's 
von Schwaben und Otto's IV. von Braunschweig“; 
3. 1. 1889 
1894 
1895 
1897 
Volontär an der Bibliothek in Kassel; 
Assistent ebenda; 
Schriftleitung der Zeitschrift „Hessenland“ bis zu seinem Tode übernommen; 
April von der historischen Kommission bzw. dem Herrn Landesdirektor mit der 
Sammlung des historischen Materials für das herauszugebende Inventar der Bau- 
und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel beauftragt; 
Literatur: 
4/84; 38; 49-1901/26; 82/4; 113; 132-1890/45; 132-1900/68; 132-1901/144; 
Friedrich Friedrichsmeier 
(auch Friedrichsmesser) 
1889-1890 
1882-1887 
1889-90 
geboren 15. 6. 1862 in „Siebenhofensis“ (Siebenhöfen Post Blomberg/Lippe?); 
Studium in Kiel 
Volontär an der Bibliothek in Kassel (im Zentralblatt für Bibliothekswesen, Bd. 
VII, 1890, S. 45 als Friedrichmesser angegeben); 
21. 12. 1889 
Promotion zum Dr. phil. an der Universität Kiel mit der Arbeit: „De Lucionire 
metrica.“; 
später im Bibliotheksdienst nicht mehr nachweisbar; 
Literatur: 
63; 132-1890/45;
	        

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