Full text: 400 Jahre Landesbibliothek

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18. 9. 1810 
27. 1. 1811 
1811 
1814 
Juli 1814 
2. 6. 1815 
10. 5. 1816 
1819 
1816-1820 
1816, 1819-20 
25. 3. 1818 
22. 8. 1820 
10. 1. 1828 
30. 10. 1829 
1829-31 
1834 
1854 
Carl Christian Siegmund Bernhardi 
1. 2. 1830 - 1. 8. 1874 
5. 5. 1816 
1819 
1823 
1826 
März 1826 
1827 
Dezember 1829 
1. 2. 1830 
23. 5. 1830 
24. 7. 1830 
1831 bis 1834 
1833 
26. 6. 1833 
1834 
1834 
1835 bis 1841 
Verabschiedung in Marburg; 
Ankunft in Charkow; 
kaiserlicher russischer Hofrat; 
Ehrenmitglied der kaiserlichen Naturforschungs-Gesellschaft zu Moskau; 
zu einem Urlaub über Moskau und Petersburg Charkow verlassen; 
zum 1. 9. ordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Marburg; 
Mitglied des Staatswirtschaftlichen Instituts Marburg; 
dessen Vorsteher; 
Mitglied des philologischen Seminars Marburg; 
dessen Leiter; 
kurfürstlicher Hofrat; 
seine Vorlesungsthemen in Marburg waren: Universalgeschichte, europäische 
Statistik und Ethnographie, deutsche und hessische Geschichte; 
Direktor des Hofarchivs in Kassel, hessischer Historiograph; 
kurhessischer erblicher Adelsstand; 
nach dem Tode Völkels Direktor der Bibliothek Kassels; 
auch Direktor des Museums in Kassel; 
einer der Stifter des „Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde“ und bis 
zu seinem Tode dessen Vorsitzender; 
kurfürstlicher Staatsrat; 
Literatur: 
2-29/126; 4/212; 20/269; 25/14; 36/53; 40/352; 84/95; 93; 105-1781/298; 
105-1859/133; 112; 115-17/167; 118-14/353; 118-15/372; 118-16/500; 118-17/ 
405; 
geboren 5. 10. 1799 in Ottrau bei Ziegenhain als Sohn des Metropolitans Johann 
Christian Arnold Bernhardi und seiner Gattin Sabina Maria geborene Claudi; 
gestorben 1. 8. 1874 in Kassel; 
Immatrikulation in Marburg, Studium der Theologie und Philologie; 
in dieser Zeit aktiv an den Einigungsbestrebungen der Burschenschaften an den 
Universitäten beteiligt; 
theologisches Examen in Marburg; 
anschließend Hauslehrerstelle bei dem General Graf Bylanst in Brüssel; 
mit seinen Zöglingen an der Universität Löwen; 
Doktorexamen der Philologie in Löwen; 
Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Löwen; 
erschien die preisgekrönte Schrift: „Commentatio, de caussis, quibus effectum 
sit, ut regnum Judae diutius persisteret, quam regnum Israel, praemio ornata. 
Cum tabula geogr. Lovanii 1825“, wofür ihm die Universität Marburg die 
theologische Doktorwürde h. c. verlieh; 
Ruf aus Kassel, die durch den Abgang des Jacob Grimm freigewordene Stelle als 
Bibliothekar anzunehmen; 
Ernennung zum Bibliothekar, wegen Erkrankung erst 
angetreten und 
verpflichtet; 
Mitarbeit an der Kasseler Zeitung „Der Verfassungsfreund“; 
von den Städten des Diemelstroms als Abgeordneter in den Landtag gewählt; 
freiwilliger Verzicht auf das Mandat, um einer wegen seiner Person bevorstehen 
den Auflösung des Parlamentes zuvorzukommen; 
aktive Mitarbeit im Verein „zur Verbesserung des moralischen und physischen 
Zustandes der hiesigen Armen“; 
Gründung einer „Anstalt zur Erziehung armer verwahrloster Knaben“; 
Mitbegründer des „Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde“; 
zum Vorstand des Bürgerausschusses von den Bürgern der Stadt Kassel gewählt; 
in der gleichen Zeit auch für die Erhaltung und Erweiterung der sogenannten 
„Halberstadtschen Freischule für arme Mädchen“ tätig;
	        

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