Full text: 400 Jahre Landesbibliothek

75 
1776 
Mai 1776 (!) 
1776 
20. 1. 1779 
14. 3. 1783 
18. 11. 1783 
1784 
1785 
11. 11. 1785 
1786 
10. 2. 1786 
3. 4. 1786 
um 1788 
Johann Dietrich Cäsar 
22. 1. 1779 - 28. 8. 1779 
1765/66 
1779 
1801/02 
(Francois) Franz Lapra 
25. 1. 1779 - 28. 8. 1779 
1766/67 
25. 1. 1779 
28. 8. 1779 
Johann Christian Enzeroth 
6. 1779 - 11. 1814 
der freien Liebe huldigten“; 
an der Spitze einer Bergwerksgesellschaft, die finanziell zusammenbrach; 
Buchet mußte aus den beiden vorgenannten Gründen aus Paris fliehen und ging 
nach Lausanne, wo er eine Zeitung herausgab, die aber bald ihr Erscheinen 
mangels Leser einstellen mußte; 
kam er mit einem Empfehlungsschreiben des Fferrn von Ferney - bekannter unter 
dem Namen Voltaire - nach Kassel (Strieders Angabe, daß Buchet bereits Mai 
1775 nach Kassel gekommen sei, muß auf einem Irrtum beruhen); 
hier in Kassel wurde er Direktor des französischen Theaters, Oberintendant der 
Hof = Kapellmusik, Bibliothekar und immerwährender Sekretär der „Gesell 
schaft der Altertümer“, außerdem verlieE ihm der Landgraf den Charakter eines 
geheimen Legationsrates; 
legte Buchet einen Plan zur Neuordnung der Bibliothek vor, wie sie in dem 
gerade fertiggestellten Museum Fridericianum eingerichtet werden sollte, damit 
begann die sogenannte „Revolution“ auf der Kasseler Bibliothek, wie Strieder es 
nannte; 
zum geheimen Rat ernannt; 
Buchet richtet in Kassel eine französische Buchdruckerei und eine ebensolche 
Buchhandlung, „La Villette“, ein; 
Vice-Präsident des „Commerz = Collegiums“; 
Historiograph von Hessen; 
Buchet wird Mitglied der „Academie de Marseille, de Turin, de la societe des 
Antiquaires de Londres, de la societe Royale de Lunebourg, de 1‘institut de 
Bologne, de 1‘Academie des Arcades, de Sijon, de St. Petersbourg, d’Erfuhrt, 
Membre de la societe d'Agriculture de Berne, Secr. Perpetuel etc.“; 
Ende der Buchdruckerei und Buchhandlung Buchet'; 
Buchet bittet um seine Entlassung; 
Buchet erhält die erbetene Entlassung; 
verläßt Buchet Kassel, er geht in den Dienst Heinrich von Preußen, der ihm eine 
Pension von 2.000 Talern gewährt; 
kehrt Buchet nach Paris zurück, er redigiert ein Blatt mit dem Namen „Journal 
de la ville“ und greift mit diesem auch in die französische Revolution ein; 
Literatur: 
4/155; 21/492; 52/17; 97-25/422; 112; 118-8/117; 
getauft zwischen dem 2. und 8. 10. 1735 in Kassel als Sohn des Skribenten bei 
hiesiger Regierung Nathanael Cäsar; gestorben 13. 6. 1802 in Kassel; 
wird Cäsar als Skribent beim Hofarchiv angestellt; 
wird er an die Bibliothek „ausgeliehen“; 
wird Cäsar Archivar im Hofarchiv; 
Literatur: 
105-1735/326; 105-1802/678; 112; 118-2/106; 118-14/322; 
geboren 19. 3. 1701 in Helmershausen (!), gestorben 16 9. 1779 in Kassel; 
beim Commerden = Collegium als Registrator angestellt; 
in gleicher Eigenschaft an die Bibliothek gekommen; 
durch Lagisse ersetzt und wieder zurück zum Commerden = Collegium; 
Literatur: 
21/256; 112; 
geboren um 1757; beerdigt zwischen dem 3. und 9. 11. 1814 in Kassel; 
Skribent bei dem Konsist. Registrator Cäsar; 
Mißbrauch des Regierungs-Siegels zugunsten eines Soldaten; 
Flucht;
	        

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