Full text: Die Greben in Sandershausen 1630 bis 1836. Die Bürgermeister in Sandershausen mit den Gemeinderäten/Gemeindeausschüssen bezw. Beigeordneten/Gemeindevertreter 1837 bis 1972 (1)

Bürgermeister Asmuth Hämmerling 
war ehrenamtlich (mit Aufwandsentschädigung) tätig. 
Er wohnte mit seiner Familie 
in seinem Hause , Haus Nr. ^6 in Sandershausen 
Die Entwicklung von Sandershausen in der Zeit von *1862 bis 
18?2 
Die Finanzkraft der Gemeinde war unter Zugrundelegung von 
Aussagen der Gemeinderats-/Gemeindeausschuß-Sitzungsproto- 
kolle sehr schwach. 
Uferpflasterung der Nieste (Befestigung einer Wagenfurth) 
im Bereich der "Ern" . -Juni 1862- 
Uferbau der Gemeindewiese in den Weiden. -November 1862- 
Das Schmuggeln von Salz u. Branntwein nimmt zu. Ein Anzeiger 
mit Beweisführung erhält eine Prämie von einem Taler aus der 
Gemeindekasse. -Februar 1865- 
Betrieb des Steinbruchs "Am Eckenbachgraben" -August 1863- 
Im Juni *1866 beginnt das Kurfürstentum Hessen an der Seite 
Österreichs den Krieg gegen Preußen und wird zu Kriegsbeginn 
sofort von Preußen besetzt. Dies bleibt auch für Sandershausen 
nicht ohne Auswirkungen. 
Die Pappeln an der Straße nach Kassel sollen auf Antrag der 
Anlieger entfernt und durch Obstbäume ersetzt werden. Die 
Kosten trägt die Gemeinde. -April 1867- 
Der Weg "Am Teufelsberg" soll verbessert werden. -April l87o- 
Die Stadt Kassel will für ihre Bürger eine Wasserleitung über 
Sandershäuser Gebiet verlegen und möchte die Höhe der gefor 
derten Entschädigung wissen. -Juni l87o- 
Wegen zu schlechter Vermögensverhältnisse der Gemeinde soll 
als Behelf der Fußboden im Spritzenhaus tiefergelegt und der 
Raum als Schulsaal genutzt werden. -Februar 1871- 
Die Gründung des Deutschen Reiches (i87l) hatte wiederum Aus 
wirkungen auf das Leben im Dorf. 
Vergrößerung des Todenhofes. -Januar 1872- 
Der Bau der zweiten Schule soll begonnen werden. -Februar ^87^- 
Aus Gemeinderats-/Gemeindeausschuß-Sitzungsprotokollen: 
(In sinngemäßer Kurzform) 
ol. Februar 1863 
Der Krämer Asmuth Hämmerling erhält vom ol. oi. 1863 an 
12 Taler jährlich als Entschädigung für das Salzauswiegen aus 
der Gemeindekasse. 
14. August l87o 
Für den Verlust an Gelände durch den Bau der Wasserleitung 
soll von der Stadt Kassel eine Konfentionelstrafe von 
3.000 Taler an die Gemeinde gezahlt werden.
	        

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