Full text: Zeitungsausschnitte über Ludwig Emil Grimm

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© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Z 7 
10. September 1911 — Nr. 428 
Cagfiefoe Rundschau 
Vierte Beilage — Seite 2 
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Von unten hörte man dann seine Frau rufen: „Was 
sollen wir kochen?" Da ging er zur Tür und rief sehr 
kräftig: „Koch' Klotz', Frau!" Nach einer halben Stunde 
ging er wieder an den Pult, sehte den Brill auf die Nase 
und ries: „Könnt ihr. euere Wörter?" „Ja!" rief ein 
jeder, worauf er etwas ironisch sagte: „Wir werden's gleich 
hören!" Nun wurde ein jeder bie fünf Wörter gefragt, 
aber höchstens konnte jeder zwei bis drei, mancher nur 
das erste; er . schwieg aber still und rief: „Bete, wer 
muß!" worauf der, an dem die Reihe war, „Pater 
noster, qui es usw."; wie der fertig war, sagte er: 
„Ihr bleibt alle hier und lernt eure Wörter, und wenn 
ich in einer Stunde heraufkomme und ihr Sönnt sie 
noch nicht, bleibt ihr hier, bis die Sterne am Himmel 
stehen!" Nun wies er uns die Plätze an, da sagte er: 
„Du' hinter den Ofen, du bor den Ofen, du in die Ecke, 
du in die andere, du auf die Bodentreppe, du da hinten 
auf den Gang neben den Mehlkasten!" Dann ging er 
auf den nochmaligen Zuruf seiner Frau: „Die Kloß' 
sind gar" und aus seiner Pfeife die Asche ausschüttend, 
Langsam die Treppe hinunter. Wir waren aber maus- 
still, weil wir glaubtest, er stehy noch, um zu hören, ob 
wir Spektakel machten, bis wir uns überzeugt hätten, daß 
er am Tisch saß. Da kamen die zwei herein, und der Lärm 
fing an; es wurde mit Mützen geworfen und gebalgt, bis 
daun eine Bank umfiel oder sonst ein Lärm entstand, dann 
machte sich jeder schnell an seinen Platz; einer setzte sich gerade 
so, daß er das Blech an der Türe vor sich hatte; war das 
kleine Löchelchen hell, so war's gut, war's aber dunkel, so 
wußten wir, wieviel Uhr es geschlagen hatte, und nahmen 
uns in acht. In diesen Schulstunden hatte er ein Kamisol 
an von dunkler Farbe mit rötlichen Streifen, ziemlich ab 
getragen, aber keine Flecken darin und auch nicht geflickt. In 
einer Tasche steckte eine Schnupftabaksdose, auf der er, wenn 
er eine Prise nahm, ein paarmal mit der rechten Hand leise 
hermnstrich ; sie war ganz abgeschliffen, ich habe aber immer 
nur diese selbe Dose bei ihm gesehen; ein Paar abgeschlissene 
Beinkleider — das Zeug hatte einen Glanz, als wenn es aus 
schwarzen Pferdehaaren gearbeitet.wäre —, graue Strümpfe, 
die mit der Schnalle an den Beinkleidern befestigt waren, 
und Schlappen, die er aus einem Paar alten Schuhen sich 
zurechtgemacht hatte;■ ich habe an ihm nie Stiefelgesehen; 
endlich auf deut Kopf — er hatte eine Glatze, • und die Haare 
waren wie Kümmel und Salz — eine gerade, gewirkte 
wollene Mütze. Im Knopfloch der Hosentasche steckte eine 
Art Kantschu, den er gleich bei der Hand hatte und womit 
er auf die Knie und auf die Beine hieb. 
Er hatte drei Gärten, auch Wiesen und Äcker; wenn er 
Arbeitsleute hatte, so ging er mit dein Perspektiv auf den 
Boden, um zu sehen, ob die Leute fleißig wären; wehe 
denen, die er lungernd oder ausruhend erblickt hatte! 
Sein Auge war sehr scharf und richtig; ich habe 
gesehen, daß er mit seinem Blasrohr eine Elster, 
die auf eirtem Kirschbaum an der Kirche, dem Schul 
fenster gegenüber, saß, so an den Kopf getroffen hat, daß 
sie augenblicklich tot war; an den Sperlingen waren die 
Knochen am Kops entzwei. Im Herbst, wo die Schwalben 
zum Wegziehen sich sammelten und auf der Kirchturm- 
spitze das Kreuz voll saß, schoß er mit dem Rohr 
und einer Tonkugel zwei herunter. Wenn ihm eine Stech 
fliege an der Wade saß, so traf er sie n«st mit dem Stocks 
«Steinern einige her-um rffrei* 
ein; Auge verloren haben. Es möchte Wohl niemand in 
Steinau sein, der bei ihm in die Schule gegangen ist, der nicht 
seine Schläge oder wenigstens Rippenstöße bekommen hätte. 
Er hatte eine Löwenstimnie, wenn er in der Kirche oder bei 
anderen Gelegenheiten vorsang; freilich sang er etwas durch 
die Nase, da er den Brill darauf seststecken mußte, damit er 
nicht abfalle. — Wenn eine Kindtaufe bei ihm oder in der 
Kirche war, oder die Ernte war gut ausgefallen, oder er 
hatte ein Kalb vorteilhaft verkauft u. dgl., dann geschah eS 
wohl, daß er mit uns einen Spaß machte, und dann war er 
auch außerordentlich nachsichtig. Wenn da die Wörter auf 
gesagt wurden und wir konnten wie gewöhnlich nichts, so 
frug er: domus, was heißt das Haus?" Ein jeder schrie 
nun domus. „Halt't eure Mäuler, ich will jeden einzeln 
fragen — du, Pauli, viola — was heißt die Viole? — du, 
Bode, pax, was heißt der Friede? usw." So frug yr 
jeden einmal; dann sagte er Pater noster, und wir stürzten 
jubelnd die Treppe hinunter nach Haus: 
plackrichten aus cler evangelischen Kirche. 
lNachdruck verboten.) 
Offene Stellen: B e z. K a s s e I: Die ebang.-reform. Psstelle 
in G e n s u n g e n, Kl. Felsberg, wird 1. Oktober durch Versetzung 
frei; Bewerb, sind bis zum 20. Septbr. an das Konsistorium zu 
richten. — Prov. Sachsen: Die 1. Psstelle an St. Servatii in 
Quedlinburg wird durch Pens, frei; freie kirckenregimentliche 
Besetzung; Gehalt 2400 M. und 600 M. Zuschuß; Gemeindewahl: 
Bewerb, sind an das Konsistorium zu richten. — Brandenburg; 
Die Psstelle in W a r n o w, Diöz. Lenzen a. E., ist zum 15. No 
vember zu besetzen; Bewerb, sind bald an den königlichen Staats 
minister v. Podbielski aus Dallmin, Westprignitz, zu richten. — 
B e z. K i e l: Die Psstelle in B r a d e r u p, Propste! Südtondern, 
ist durch Gem.-Wahl zu besetzen; 2400 M.; Kirchensprache ist fortan 
rein deutsch; Bewerb., an das Konsistorium zu richten, sind bis zum 
11. September dem Synodalausschuß in 2ed einzureichen. — Die 
Psstelle in L i n t r u p -H j e r t i n g ist zu besetzen; 4500 M. Gehalt. 
226 M. Fuhrkostencntschädignng, mit 12 Dieustjahren 600 M. Zu 
schuß ; Kirchensprache deutsch und dänisch; Gem.-Wahl; Bewerb., an 
das Konsistorium zu richten, sind bis zum 25. September dem 
Synodalausschuß in Rödding einzureichen. 
Ernennungen: Schlesien: Pf. HcDehmel in Posen zum 
Pf. in Erdmannsdorf u. zum Sup. der Diöz. Hirschberg; Pf. Lic. 
HPeiSker in Polkwitz zum Pf. in Wiedenau. Bez. Halle a. S.; Pf. 
HLeßmann an d. Diakonissenanstalt in Frankenstein zum Pf. in 
Ottmachau; Vik. HcBrun in Wüstegiersdorf zum Hilfspred. und 
Anstaltspf. in Pieschen; Pf. HVeit in Falkenberg O.°SchI. zum Pf. 
in Demerthin (Brandenburg). — Thüringen: Pf. -&b, Lüpke 
m Tbalbürgel zum Oberpf. u. Superint. in Auma; Pf. H-Blaufuß 
in Oberwaldbehrungen (Bayern) zum Pf. in Sunna. 
Gestorben: Pf. H Moser in Treben. 
plackrichten von höhetztn Lehranstalten. 
Offene Stellen: An der Studienanstalt in Jena ist zum 
1. April ein Oberlehrer für Latein und Deutsch oder Englisch an 
zustellen ; Gehalt 3000 bis 6600 M.; Bewerb, sind sofort an den 
Oberbürgermeister Dr. Singer zu richten. — An der Höheren 
Mädchenschule in Z e i tz ist zum 1. April ein Direktor für Religion, 
Deutsch, Geschichte anzustellen; Bewerb, sind bis zum 16. September 
an den Magistrat zu richten. — Am Gymn. in Bremerhaven 
ist sofort ein Neuphilologe als Vertreter anzustellen; monatlich 
150 M.; Bewerb, sind umgehend an den Stadtrat zu richten. — 
Ander städt. höheren Mädchenschule und Lyzeum in Altona 
sind znm 1. April zwei Oberlehrer für Französisch. Englisch, Latein 
anzustellen; Bewerb, sind an den Direktor zu richten. — Am 
großh. Gymn. in Eutin ist zum 1. April ein Oberlehrer für 
Deutsch. Religion, Latein anzustellen; 3700 bis 7600 M. Gehalt; 
Bewerb, sind an den Direktor zu richten. — Am städt. Realgymn. 
m Potsdam ist zum 1. April ein Direktor anzustellen; Bewerb, 
sind bts zum 25. September an den Magistrat zu richten. — An 
der kgl. Lmsenschule in P o s e n ist zum 1. Oktober ein Oberlehrer 
lur -atem und Deutsch anzustellen; Normaletat; Bewerb, sind an 
den Direktor Gall zu richten. — Am Realgymn. in Altena i. W. 
7? f J! ,m 2chril ein evang. Oberlehrer für Sprachen und 
Geschichte anzustellen; Bewerb, sind sofort an den Verwaltungsrat 
zu richten. 
Ernennung: Hilfslehrer rjcKlein in Breslau zum Oberlehrer 
am Gymn. m Rybnik. 
Gestorben: Prof. HHynitzsch, Oberlehrer a. D., in Quedlin- 
^ cn 20. August; Realschullehrer HcBrun in Glogau den 
-.4. ckugust; Ghmn.-Prof. a. D. Dr. ^cLüttge in Erfurt den 2. Sep 
tember; Oberlehrer Dr. HeJacobsen am Gymn. in Greifswald. 
plrckrickten von fachschulen, Seminaren, 
privatschulen usw. 
Offene Stellen: An der Parität. Rektoratschule in K u p f e r - 
dreh ist zum 1. Oktober ein Miltelschullehrer für Mathematik u. 
Naturwissenschaften anzustellen; Gehalt 2100—4100 M. u. 500 M. 
Wohn.-Geld; Bewerb, sind bald an das Bürgermeisteramt zu 
riwten. — An der Rektoratschule <n Greven i. W. ist bald ein 
Mittelschullehrer für Latein u. Französisch anzustellen: Gehalt 2100 
bH 37Z0M U..3M4240) M. -Wichl^Geld; Bewerb/ sind bis zum 
Io. September an Rektor BußmnM zu richten. — An der städt. 
höh. Mädchenschule u. Lyzeum in Bochum ist ein für Gesang ge 
prüfter Mittelschullehrer anzustellen; Bewerb, sind an den Ober 
bürgermeister zu richten. — An der Höh Privatschule in Butt- 
städt i. T h. ist zum 9. Oktober ein Lehrer anzustellen; Gehalt 
1600 M.; Bewerb, sind an Rektor Trutschel zu richten. — An der 
gchob. Mädchenschule in Aschersleben ist zum 1. November ein 
Mittelschullehrer für Mathematik u. Naturwissenschaften anzustellen; 
Gehalt 2000—3900 M. u. 460 M. Wohn.-Geld; Bewerb, sind an den 
Magistrat zu richten. — An der gehob. Mädchenschule in Auri ch ist 
bald ein Lebrer für Mathematik und Naturwissenschaften anzu 
stellen; Gehalt 1700 bis 3600 M. und 450 M. Wohnungsgeld; 
Bewerb, sind bis zum 15. September an den Magistrat zu 
rtchtcn. — An den Mittelschulen in Göttin gen sind zum 1. April 
zwei evang. Lehrer für Französisch und Englisch oder Naturwissen 
schaften anzustellen; Gehalt 1800 bis 3700 M., 500 (360) M. 
Wohnungsgeld und 50 bis 200 M. Ortszulage; Bewerb, sind bis 
zum 1. Oktober an den Magistrat zu richten. — An der Stadt- 
schule. im Löbejün ist bald ein Rektor anzustellen; Gehalt 2100 
btS 4000 M. und 250 M. Wohnungsgeld; Bewerb, sind sogleich an 
den Magistrat zu richten. — An der Stadtschule in Ellrich a. H. 
bald ein für Latein geprüfter Rektor anzustellen. Gehalt 2300 
b 18^4200 M., 450 M. Wohnungsgeld und 600 M. für Leitung der 
Mittelschule; Bewerb, sind bis zum 15. September an den Ma- 
gistrat zu richten. — Am Pädagogium in Waren i. Mecklb. ist 
zum 15. Oktober ein Lehrer für Mathematik, Physik. Chemie 
anzustellen, Gehalt 125 M. monatlich neben freier Station; 
Bewerb, sind an die Direktion zu richten. — An der Stadtschule 
in Bergen a. Rüg. ist bald ein evang. Mittelschullehrer anzu 
stellen, Gehalt 2000 bis 8900 M. und 450 M. Wohnungsgeld; 
Bewerb, sind bis zum 20. September an den Magistrat zu richten.— 
An der Parität. Schule in Lautenburg, Westpr., ist ein evang. 
Rektor anzustellen, Ansangsgehalt 2300 M. u. Wohnungsgeld; 
Bewerb, sind an Schulrat Bleyer in Strasburg, Westpr., zu richten. — 
An der Landwirtschaftsschule in S ch i v e l b e i n ist zum 1. April 
ein Oberlehrer für Mathematik u. Naturwissenschaften anzustellen, 
Normaletat; Bewerb, sind an das Kuratorium, gez. Landrat Graf 
Baudissin, zu richten. 
Ernennungen: Semin.-Oberl. ^Schulte zum Semin.-Direktor 
in Osterburg; Semin.-Lehrer ^Bürger in Bütow zum Semin.- 
Lehrer in Aschersleben; kommiss. Semin.-Lehrer ^Buschmann in 
Steinau a. O. zum ordentl. Semin.-Lehr in AscherSleben; Dr. 
HJacobi in Halle a. S. zum Direktor der Wiesenbauschule in 
Schleusingen. 
Gestorben: Kreisschulinspektor a. D. Schulrat HBlümel in 
Liegnitz den 30. August; Schulrat Dr. HBlock aus Ohlau in 
Obernigk. 
Stellen für wissenschaftliche Lehrerinnen. 
Au der Hilda-Schule (höhere Mädchenschule mit höherem Lehre- 
rinnen-Seminar) in Koblenz ist zum 1. April eine evang. Ober- 
lehrerin für Französisch anzustellen; Gehalt nach dem Normaletat; 
Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an den Direktor zu richten. — 
An der höheren Töchterschule in K o r b a ch i. Waldeck ist bald eine 
evang. Lehrerin für Deutsch, Französisch und Englisch anzustellen; 
Gehalt 1200 bis 2310 M., 100 M. Ortszulage und 300 M. Woh 
nungsgeld; Bewerb, sind bald an den Ortsschulvorstand, gez. Kon- 
sistorialrat Weiß, zu richten. — An der städt. höheren Mädchen 
schule in Stade ist bald eine Oberlehrerin für neuere Sprachen, 
Religion, Deutsch oder Geschichte anzustellen; Gehalt nach dem 
Normaletat; Bewerb, sind an den Direktor Dr. Jrrgang zu richten. 
— Am staatlichen Lehrerinnen-Seminar in Hamburg, Freilig- 
rathstr. 22, ist eine Oberlehrerin mit Befähigung für Religion und 
Deutsch anzustellen: Gehalt 3200 bis 5600 M.; Bewerb, sind bis zum 
1. Oktober an den Direktor Prof. Dr. Umlauf zu richten. — An der städt. 
höheren Mädchenschule in Guben ist bald eine Oberlehrerin mit 
voller Befähigung für Mathematik und Naturgeschichte oder 
Geschichte anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und .800 M. 
Wohnungsgeld; Bewerb, sind bis zum 30. September an den 
Magistrat zu richten. — An der höheren Privatschule in G r ü n a u 
sind zum 1. Oktober zwei Lehrerinnen mit Befähigung für 
Mathematik und Englisch anzustell.; AnfangSgehalt 1200. M.; 
Bewerb, sind an den Gemeindevorstand zu richten. — An der städt. 
höheren Mädchenschule in R i x d o r f b. Berlin sind zum 1. April 
zwei Oberlehrerinnen für Französisch, Englisch und Mathematik 
anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und 1300 M. Wohnungsgeld; 
Bewerb, sind an den Magistrat zu richten. — An der städt. höheren 
Mädchenschule in Myslowitz ist eine Oberlehrerin für 
Französisch und Englisch oder Mathematik und Naturwissenschaften 
anzustell.; Gehalt 2000 bis 4200 M. und 800 M. Wohnungsgeld; 
Bewerb, sind an den Magistrat zu richten. — An der höheren 
deutschen Schule in Jerusaleum ist eine für höhere Mädchen 
schulen geprüfte Lehrerin für Englisch und Französisch anzustell.; 
Bewerb, sind an Oberlehrer G. Schwarz, z. Z. Oberweiler 
b. Badenweiler, zu richten. 
Stellen für Beamte usw. 
In H i l b r i n g e n, Kr. Merzig a. Saar. ist zum 1. Oktober 
ein Gemeindeförster anzustellen, Gehalt 1200 bis 2400 M., 300 M 
Wohnungsgeld und 100 M. Holzgeld; Bewerb, sind an da- Bürger 
meisteramt zu richten. — Bei der städt. Verwaltung in Trier ist 
bald die Stelle des Armenkontrolleurs zu besetzen, Gehalt 1900 
bis 3000 M.; Bewerb, sind bis zum 15. September an das Ober- 
bürgermcisteramt zu richten. — Bei der städtischen Verwaltung in 
Kaiserslautern ist ein Tiefbautechniker mit 200 M. Gehalt 
monatlich anzustellen; Bewerb, sind bis zum 15. September an. 
das Oberbürgermeisteramt zu richten. — Bei der Hochbau 
abteilung des Kreisamtes zu Düren ist bald ein Hochbau 
techniker als Assistent anzustellen; Bewerb, mit Gehaltsforderung 
sind bis zum 15. September an den Vorsitzenden des KreS- 
ausschusies, kgl. Landrat Kesselkaul, zu richten. — Das 
Katasteramt H zu Eschwege, Bez. Kassel, ist zu besetzen. — Bei 
der städt. Verwaltung in B o ch u m ist bald ein Regierungsbau 
meister des Jngenieursachs mit besonderer Befähigung im Straßenbau 
als Stadtbaumeister anzustellen; Anfangsgehalt 6000 M.; 
verlangt wird einjährige Probezeit; Bewerb, sind bis zum 
20. September an den Magistrat zu richten. — Beim königl. 
Kanalbauamte in D o r st e n sind zum 1. Oktober mehrere Tiefbau- 
techniker anzustellen; Bewerb, mit GehaltSforderung sind bald ein 
zureichen. — Bei der westfälischen Landes-Eisenbahndirektion in 
Stadtlohn sind zum 1. Oktober zwei Eisenbahnassistenten 
(Militäranwärter) anzustellen; Gehalt 1330—2330 M. — Beim 
Stadtbauamte in Lennep ist zum 1. Januar ein Bauassistent 
für Hochbau und Betonbau anzustellen; Gehalt 2100—2400 M.; 
Bewerb, sind bis zum 1. Oktober an das Stadtbauamt 
zu richten. — Bei der Sparkasse in Gevelsberg ist zum 
1. Oktober ein Assistent anzustell.; Gehalt 1800 bis 3000 M.; 
Bewerb, sind an den Vorstand zu richten. — Beim Elektrizitäts 
werke in S ch m a l k a l d e n ist zum 1. Oktober ein Bureaugehilfe 
anzustell.; Bewerb, ist dis Gehallsforderung beizufügen. — Die 
Kreisarztstelle des Oberwesterwaldkreises, Bez. Wiesbaden, mit Sitz 
in M a r i e n b e r g, ist zu besetzen. — Das Katasteramt zu Fulda, 
Bez. Kassel, ist zu besetzen. — Bei der städt. Verwaltung in 
H a l l e a. S. ist ein Bauassistent anzustell.; Gehalt 2400 bis 4200 
Mark; ein Probejahr wird verlangt; Bewerb, sind bis zum 
15. September an den Magistrat zu richten. — Bei der städt. 
Verwaltung in Staßfurt ist zum 1. Oktober ein Bureau- 
assistent anzustell.; Gehalt 100 M. monatlich; Bewerb. 
Was die Aerzte nehmen, 
wenn sie selbst oder ihre Familienangehörigen der 
Kräftigung bedürfen. 
Bei der Unmenge von Nährpräparaten, die heute auf dem 
Markte sind, wird es dem Laien schwer, die richtige Wahl zu treffen 
da von jedem Nährpräparat in den Reklamen behauptet wird, daß 
eö das beste sei. 
Es dürste daher von Interesse sein, zu erfahren, welches 
Kräftigungsmittel die Aerzte nehmen, wtznn sie selbst in die Lage 
kommen, eines gebrauchen zu müssen. Daß sie für sich und ihre 
Angehörigen nur dasjenige verwenden werden, zu dem sie das 
größte Vertrauen haben, liegt auf der Hand. 
Wir lassen die Aerzte selber sprechen, indem wir ihre Zuschriften 
zutu Abdruck bringen. (Die Originale liegen in unserent Bureau 
zur Einsicht aus.) 
Nachdem ich selbst eine schwere Blinddarmentzündung mit 
folgender Operation durchzumachen hatte, stellte ich Versuche mit 
den mir gütigst zur Verfügung gestellten Biomalzproben an mir 
selbst an. Erfreulicherweise kann ich nun berichten, daß ich mit 
Ihrem Fabrikate sehr zufrieden bin. Der Appetit, der gänzlich 
darniederlag, besserte sich zusehends, und die Körperkräfte hoben sich 
schnell nach dem Gebrauch von Biomalz. 
Ich werde Biomalz gern in meiner Praxis weiterempfehlen. 
Dr. K. Sch. 
ÄH habe das Mittel bei meiner Frau und meinem IV-jährigen 
.Jungen. angewandt. Bei. letzterem namentlich ist eine ganz auf 
fallende Gewichts- und Kräftezunahme eingetreten. Die Haut wird 
frischer und röter. Er hat anfangs etwas Abneigung gegen das 
Mittel gehabt, daß ich ihn zuerst kräftig daran riechen ließ, jetzt 
nimmt er es so gern, daß ich Not habe, es ihm wegzunehmen. Der 
Appetit ist brillant, sowohl bei meiner Frau wie bei dem Jungen. 
Dürfte ich. Sie bitten, mir noch t'.ttmal eine Probemenge zu 
kommen zu lassen; ich will das Mittel gern empfehlen, denn ich 
kann es mit gutem Gewissen. Dr. W. 
Mit den mir zugesandten Proben von Biomakz, welche ich selbst 
genommen habe, und zwar als selbst Kranker, war ich sehr zu 
frieden ; es schmeckt sehr angenehm und war bekömmlich und 
nahrhaft. Dr. o. K 
Sitibem ich Ihnen für die freundliche Uebersendung von Bio 
malz vor einiger Zeit bestens danke, teile ich Ihnen mit, daß ich 
das Präparat bei einer schwächlichen Dame angewendet habe. Die 
Betreffende war durch eine Operation sehr heruntergekommen. Die 
o Büchsen Biomalz hoben das Allgemeinbesinden sehr günstig und ver 
ursachten eine Gewichtszunahme von einigen Pfund infolge ge 
steigerter Eßlust. Ich hoffe, daß der günstige Einfluß auch von 
Dauer ist. 
Es lväre mir angenehm, zu erfahren, ob Sie mir als Arzt 
Biomalz zu ermäßigten Preisen liefern wollen, da ich beabsichtige, 
dieses Kräftigungsmittel außer in der Praxis auch in meiner 
l Lamilie anzuwenden. Samtätsrat Dr. K. 
Das mir gefl. zur Verfügung gestellte Biomalz habe ich bei 
meiner Schwester, welche an Erschöpfungszuständen, nervösen und 
körperlichen, bei Morbus Basedowii leidet, mit recht gutem Erfolge 
angewandt. Alle anderen Kräftigungsmittel wur 
den nach kurzem Gebrauch zurückgewiesen, Bio 
malz nicht. 
Ich will diese Biomalzkur auch fortsetzen... Dr. U. 
Besten Dank für die derzeitige Uebersendung des Biomalz, 
welches meinen Kindern sehr gut bekommen ist. Ich werde es gern 
weiter verordnen. Dr. K. 
Ich erlaube mir, Ihnen mitzuteilen, daß ich die Probesendung 
bei meiner 5jährigen Tochter angewendet habe, die an Nasenbluten 
— wahrscheinlich infolge Blutarmut — litt. Das Präparat ist ihr 
gut bekomuten, das Nasenbluten hat aufgehört. Ich werde Bio- 
malz gelegentlich verordnen. Dr. E. 
Biomalz hat sich bei meiner Frau und beiden Söhnen vor 
züglich bewährt, ja sein Fehlen hat sogar bei dem Aelteren Nachteile 
bei den Verdauungsvorgängen gezeitigt. 
Sanitätsrat Dr. Freiherr v. B. 
usw. usw. 
Wer sich ausführlich über das billige Kräftigungsmittel 
Biomalz unterrichten will, möge sich direkt an die Chem. Fabrik 
Gebr. Patermann, Teltow-Berlin 32. wenden, welche Broschüren 
und Kostproben gratis und franko versendet. 
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