Full text: Zeitungsausschnitte über Jacob und Wilhelm Grimm

22. SEPTEMBER 1933 
NUMMER 38 
Literatur 
c in] 
„Politische Biographie“ 
Erich Czech-Jochberg: D ie Politiker der Re 
publik, K. F. Koehler-Verlag, Leipzig. 220 S. 
Glw. 2.85 Mark. 
Joachim von Kürenberg: 14Jahre — 14 Köpfe. 
Universitas Deutsche Verlags Akt.-Ges., Berlin. 
223 S. Brosch. 3.80 Mark. 
Gert Buchheit: Franz von Papen. Bergstadt- 
Verlag Breslau. 120 S. Karton. 2 Mark. 
Der Versuch einer Typologie des politischen Schrifttums 
unserer Tage, unternommen mit dem nüchternen Blick des 
Einordnenden, der Klarheit sucht in der verwirrenden Fülle 
einer täglich wachsenden Produktion politischer und halb- 
politischer Bücher, würde für die Rubrik, der das nach Sinn, 
Absicht, und Wert Berechtigte einzureihen wäre, keine über 
große Ausbeute ergeben. Anstrengung dagegen würde cs 
machen, in den mit „Konjunktur" zu bezeichnenden Spalten 
einer solchen Typologie all das nur oberflächlich unter 
zubringen, was sinngemäß dort hingehörte. 
Zwischen den Spalten des klaren Ja und des klaren Nein 
aber stände — wie es bei allen Typologien ein merkwürdiges 
Zwischenreich gibt — in diesem Falle eine Gattung politischer 
Schriften, die sich selbst recht anspruchsvoll mit „Politische 
Biographie" zu benennen pflegt, im Grunde aber nichts 
anderes darstellt, als eine Art noch näher zu charakterisieren 
der Feuilletons über Persönlichkeiten des politischen Lebens. 
(„Politische Biographie" — wozu der hohe Anspruch, da doch 
klar und unverrückbar am Eingang der abendländischen Be- 
schrcibungskunst politischer Menschen die Vorbildlichfeit 
Plntarchs als eines Musterbeispiels politischer Biographik 
steht.) 
Wir greisen aus der Fülle dieses Zwischenbereichs die 
drei oben benannten Bücher heraus und versuchen an ihnen 
den Charakter der ganzen Gattung zu verdeutlichen. 
* 
Erich Czech-Jochberg, einer der produktivsten 
Vertreter dieser Art politischer Menschenbeschreibung, grup 
piert die 17 von ihm behandelten Persönlichkeiten unter sa 
gende Themen: „Revolution" (Ebert, Noske, Eisner, Lieb 
knecht und Luxemburg), — „Versailles — Erfüllung — Young- 
Plan" (Brockdorff-Rantzau, Gröner, Erzberger, Rathcnau, 
Stresemann, Schacht), — „Kamps um die Zukunft" (Seeckt, 
Ludendorff, Hitler, Hindenburg, Schleicher). 
Die Technik der Darstellung bleibt sich gleich: kurze 
Skizzen des historischen Hintergrundes, von dem sich die dar 
zustellenden Menschen abheben, einige markante Aussprüche, 
ein Schuß Psychologie. Zusammengefaßt wird das alles 
durch den Ablauf der geschichtlichen Ereignisse, mit denen das 
jeweilige Schicksal des Darzustellenden sich verknüpft. Manch 
mal wird der Versuch einer Deutung der Ursachen und Zu 
sammenhänge unternommen, immer aber bleibt es beim 
Versuch, es gelingt keine Durchdringung, we zur wahren, 
erhellenden Deutung führen könnte. Was jo/Entsteht, ist ein 
in jedem Einzelfall mit bewundernswert lockrer Hand ge 
schriebenes, im äußeren Umriß einprägsan4 festgehaltenes 
Feuilleton, das spannen will und tatsächlich spannt, zur 
Erreichung dieser Spannung aber auch grobe Mittel nicht ver 
schmäht. Ost sind die Tatsachen selbst so vordergründig und 
erregend, daß eine psychologische Fundierung, die doch das 
wesentliche Charakteristikum der politischen Biographie ist, 
nur die Spannung verwischen würde, darum wird sie an 
scheinend überhaupt nicht erst angestrebt. Alle diese feuilleto- 
nistischen Schilderungen vermitteln anschaulich das Aeußere 
und Sichtbare an Personen und Ereignissen, daß sie aber an 
der Oberfläche haften bleiben, und jedem Versuch der Ver 
tiefung ausweichen, zeigt ihre Begrenztheit und entscheidet 
über ihren faktischen Wert. 
★ 
Joachim von Kürenberg gibt seinem Personen 
kabinett den Untertitel „Betrachtung der kleinen Vergangen 
heit". Er wertet damit schon vor dem Vorwort, das Objek 
tivität und Gerechtigkeit verspricht. Nickt die wichtigsten, 
wohl aber die interessantesten Köpfe der Vergangenheit will 
er auswählen, es finden sich darunter einige, die auch Czech- 
Jochberg porträtiert. Im einzelnen bandelt es sich um fol 
gende Persönlichkeiten: Erzberger, Liebknecht, Ebert, Brock- 
dorss-Rantzau, Spengler, Kapp, Rathenau, Gröner, Stinnes, 
Thälmann, Stresemann, Theodor Wolfs, Brüning, Braun. 
Fast sind Kürenbergs Skizzen noch gekonnter als die Czech- 
Jochbergs, sicher sind sie anspruchsvoller in Absicht und Er 
gebnis — sie enthüllen aber noch deutlicher die Begrenztheit 
dieser Gattung politischer Biographien. Widmet man etwa 
einem Manne wie Oswald Spengler fünf Seiten und ent 
nimmt man dann noch die Darstellung der Grundgedanken 
von Spenglers Hauptwerk nicht diesem Werk selbst, sondern 
einem Referat über das Werk, dann kann nicht mehr heraus 
kommen, als Halbrichtiges, Halbsalsches, völlig Falsches und 
recht einseitig und schief Gesehenes. Das auch das Falsche 
interessant sein kann, beweist nichts gegen die Unzulänglichkeit 
dieser Versuche. 
Kürenberg schreibt flüssig, elegant und pointiert, er 
kennt die Geschichte und die von ihm dargestellten Männer, 
deren sich die Geschichte so oder so bediente, so entsteht ein 
durchaus spannendes und interessantes Buch. Wieder aber 
entsteh: auch etwas durchaus Subjektives, von Fragwürdig 
keiten Schillerndes, das alles andere ist als politische Bio 
graphie und sich zum Schlüsse kaum von jener Art seuille- 
tonistischer Geschichtsbetrachtung unterscheidet, die an einer 
Stelle dieses Buches doch mit Recht getadelt wird. 
★ 
Gert Buchheits Biographie des Vizekanzlers von 
Papen schildert anschaulich und lebendig den Weg des Politi- 
m 
kers Papen vom Abgeordneten der Zentrumspartei bis zur 
Kanzler- und Vizekanzlerschaft des Reiches. Die Grundzüge 
der politischen Ueberzeugungen und Ideen des Vizekanzlers, 
so etwa die Konzeption des „revolutionären Konservatwcs- 
mus" oder Papens Gedankengänge über die Freihett int 
antiliberalen Staat werden faßlich und interessant charak 
terisiert. 
Das auch dieser Versuch, wie die beiden oben gekenn 
zeichneten, oft an den Punkt gerät, wo die ursprünglich 
beabsichtigte objektive Darstellung in den Vortrag eimeitiger 
und subjektiver Meinungen über die darzustellende Perion- 
lichkeit gerät, läßt uns noch einmal an den Ausgangspunkt 
unserer Betrachtungen anknüpfen, die als ein Crgebnls 
dieses zu bedenken geben wollte: Irgendwo spielen ^eit 
und Abstand ihre nicht zu beseitigende Rolle im Ablauf der 
geschichtlichen Betrachtung. Wo zu große Nahe und zu 
abstandslose Direktheit das Urteil des Politiichen Schnft- 
stellers hemmen, da beginnt sowohl bei den hier erwähnten 
Einzelfällen, wie in allen ähnlichen Fällen überhaupt die 
Fragwürdigkeit dieser Gattung politischen Schrifttums. 
G. He. 
Eine deutsche Dichterin 
Lulu von Strauss und Torney zum 60. Geburtstag 
Hört ihr mich rufen? Wer will mit Werkmann sein? 
Fügen zum heiligen Baue Stein auf Stein, 
Säen in deutsche Erde der Zukunft Saat, 
Wirken aus deutschem Geiste der Zukunft Tat? 
Schassende Hände ruf ich und schassendes Haupt, 
Jeden, der an ein ewiges Deutschland glaubt! 
Lulu von Strauß und Torney. 
Lulu von Strauß und Torney, die Balladendich 
terin und Epikerin, die am 20. September eben ihr sechstes 
Lebensjahrzehnt vollendete, steht kraftvoll und ausrecht in 
ihrem Schaffen da. Es ist etwas in ibr von der Helden 
haftigkeit, die den besten der deutschen Frauen nachgerühmt 
ivird. Ihre Balladen haben den stolzen Ningenden Ton, den 
nur der geborene Balladendichter findet, und in ihnen lebt 
als Grundelement die starke blutbeiße Liebe zum Vaterland. 
Diese Liebe und das Gefühl der Zugehörigkeit zum deutschen 
Boden ziehen sich als belebender Strom auch durch alle 
Prosawerke. Da sind die „Bauernromane", „Der Hof am 
Brink", „Auge um Auge", „Der jüngste Tag"; dann „Das 
Leben der heiligen Elisabeth", in dem das Mütterliche dieser 
Volks heiligen aus eine besonders tiefe eindrucksvolle Weise 
betont ivird. „Deutsches FraMileben im Mittelalter" wuchs 
aus dem überreichen Material der Sachsenkaiser- und Hoben- 
sraufenzeit heraus, und dies Werk gibt ein anschauliches 
Bild vom Wandel der Begriffe über die Stellung der deut 
schen Frau, die um das Jahr 1000 noch fast ein höriges 
Wesen des Mannes war rmd dreihundert Jahre später die 
Hüterin und Pflegerin deutscher Sitte und Art wurde. 
Ganz fraulich zeigt sich Lulu von Strauß in dem Er- 
innerungsöuch „Vom Biedermeier zur Bismarckzeit" (Eugen 
Diedericks, Jena, 237 Seiten, geb. 4.50. Leinen 6.80 Mk.), 
in dem sie das Leben ihres Großvaters Viktor von Strauß 
erzählt. Sie schöpft ans der eigenen Erinnerung aus den 
Berichten der Eltern, aus Briefen und Schriften. So rundet 
sich ein Zeitbild von lebendigem Reiz. Lulu von Strauß 
zeigt ihre Großeltern als junge Leute in den Wirrnissen 
eines ersten Suckens und Sichsindens. Die Ehe kommt zu 
stande; der Großvater ist Vertrauter der Fürsten einer kleinen 
Residenz, in der noch echtestes Kleinstadtleben herrscht. Und 
wie liebevoll wird diese verzopfte Residenz — Bückeburg — 
beschrieben! So heißt es einmal von einer Morgenstunde in 
der kleinen Stadt: „Hier und da knarrten Schlüssel in den 
Haustüren, und Mädchen im roten Rock der Dorfbewohner 
traten heraus, schlugen die Läden auf. befestigten diese mit 
der an der Wand drehbaren Krücke und traten wieder in 
die Türen zurück. Von der Schloßwache ertönte melancho 
lisch die Tagreveille, als vier sonderbare Gestalten, jede mit 
einer Peitsche kurzen dicken Stiels und langer Schnur be 
waffnet, laut knallend, scheltend und schreiend die Straßen 
durchzogen." — Diese sonderbaren Gestalten waren die 
Schweinehirten, welche aus allen Häusern und Gehöften die 
Borstentiere einsammelten. Der älteste Hirt kannte jedes 
Sckwein seiner Herde und nannte sie nach ihrem Besitzer. 
Folgte ein Schwein nickt schnell genug, so schimpfte er: „Du 
oole Justizrat, mutt du wohl herut! — Du oole Kammer 
dretter, berrut, eck will di helpen!" — Ergötzlich beschreibt die 
Erzählerin weiter, wie die Schweine es verschmähten, auf 
dem holprigen Kopfsteinpflaster der Fahrstraßen zu laufen, 
und wie sie zu ihrem Traben die mit Sandsteinplatten be 
legten schmalen Fußpfade benutzten, jeden an- und um 
rennend, der ihnen den Weg streitig machte. 
Fürst Georg Wilhelm von Bückeburg, bei dem Viktor 
von Strauß Archivrat war, regierte sein Keines Land mit 
Sparsamkeit und Pflichttreue. Seine Sparsamkeit ging so 
weit, daß er aus alten vertragenen Röcken, die er seinen 
Bedienten schenken wollte, die Taschen herausschnitt, weil 
man die dock immer noch brauchen könne. Zuweilen besann 
er sich dann aber wieder anders und hing den Rock in seinen 
Schrank zurück, anstatt ihn dem Diener zu geben. Bei Jag 
den kam es dann vor, daß er das Taschentuch verlor, weil 
der Rock keine Tasche mehr hatte. „Beim Abendessen aß man 
zwar von silbernen Tellern, dock gab es jeden Abend dicke 
Milch, sowie Kartoffelbrei mit Backpflaumen." — Rühmlich 
wird aber von dem sparsamen Fürsten gesagt, daß unter 
seiner Regierungszeit kein Bauer auszuivandern brauchte. 
Die Laufbahn des jungen Torney, den die Politik zeit 
seines Lebens sehr interessierte, wurde gekrönt durch seine 
Ernennung zum Gesandten des Bundestags in Frankfurt am 
Main. Damals wurde ihm der erbliche Adel verliehen, zu 
dem er sein altes bürgerliches Wappen beibehielt, einen 
Strauß mit dem Hufeisen im Schnabel. — Auf dem Bundes 
tag kam Torney als Abgesandter eines kleinen, von Preußen 
abhängigen Landes, in einen Gewissenskonflikt zur Bismarck- 
schen Politik. Es ist interessant zu lesen, welchen Gedanken 
und Befürchtungen der eifrige Patriot sich hingab; Befürch 
tungen, die zum größten Teil eintrafen. Die Hellsichtigkeit 
eines um fein Land besorgten Mannes behielt hier in er 
schreckender Weise reckt. 
Lebendige und heitere Schilderungen des gesellschaft 
lichen Lebens aus der Biedermeierzeit wechseln in dem Buck 
ab mit reizvollen Einzelheiten aus dem Umkreis des 
Familienlebens und des Bekanntenkreises. Neben diesen 
lustigen, manchmal auch besinnlichen Begebenheiten stehen 
zart und duftig Bruchstücke aus den Briefen der Liebenden, 
Schreiben des jungen Viktor an seine Braut Albertine. Mit 
dem Bericht der letzten Lebenszeit der Großeltern in Dresden 
und Bückeburg schließt das Buch ab. das ein Jahrhundert 
deutscher Geschickte umspannt und ein Familienbuch wurde, 
geeignet zum Vorlesen am abendlichen Tisch in der Zeit 
vor Weihnachten. sic>. 
Der niederdeutsche Bauernroman „Judas" von Lulu 
von Strauß, der es zu einer Auflage von 6000 bis 0000 
brachte, wurde vom Verlag Dieder ichs, Jena. bei dem 
in den letzten Jahrzehnten sämtliche Werke der Dichterin er 
schienen, neu herausgebracht. Der Roman umfaßt 391 Seiten 
bei einem Preis von 4.— Mk. für das gebundene Exemplar, 
in Leinen 5.80 Mk. 
Die deutschen Verleger kündigen an 
Ein Deberblick über die Herbstneuerscheinungen 
Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Ueber 
sicht über die Neuerscheinungen, die wie in jedem 
Herbst, auch in diesem Jahre von den deutschen Ver 
legern herausgebracht werden. 
Eugen Diederichs Verlag, Jena: 
Romane: Ulrich Sander: „Pioniere", Roman der 
Frontgeneration, „Das feldgraue Herz", Bekenntnis eines 
Frontsoldaten; Grigol Robakidse: „Die gemordete 
Seele", ein Ussr-Roman; Lulu von Strauß und Tor- 
n e y: ,^Judas", ein niederdeutscher Bauernroman, voll 
kommen neue gekürzte Ausgabe; Ma;o de la Rocke: 
„Ueberrasckung auf Jalna", ein kanadischer Geschlechter 
roman (übersetzt von Lulu von Strauß und Torney); Syend 
Fleuron: „Der Ameisengeneral": Oliver la Farge: 
„Der große Nacktgesang" (übersetzt von Lulu von Strauß 
und Torney). — Deutsche Reihe (jedes Bündchen 0.80 Mk.): 
Paul de Lagarde: „Bekenntnis zu Deutschland" (Aus, 
wähl): Edwin Erich Dwinger: „Zug durch Sibirien"; 
Agnes Miegel: „Die Fahrt der sieben Ordensbrüder"; 
Otto Gmelin: „Prohn kämpft für sein Volk": Lulu von 
Strauß und Torney: „Auge um Auge", „Volk an der 
Arbeit", Gedickte; Hans Naumann: „Germanische Spruch- 
weisheit", „Götterdämmerung", Strophen aus der Edda.— 
Volkstum: Paul Zaunerl: „Die Stämme im neuen 
Reick"; Friedrich Liters: „Bayrische Stammesknnde": 
Friedrich von der Le Yen: „Volkstum und Dichtung"; 
Georg S ch m i d 1 - R o h r: „Mutter Sprache", vom Amt 
der Sprache bei der Volkwerdung; I. Huizinga: „Hol 
ländische Kultur". — Kulturpolitik: Ernst Wilhelm E sch 
ul a n n: „Vom Sinn der Revolution". G. Wirsing: 
„Deutsche Außenpolitik": Richard Benz: „Geist und Reick", 
um die Bestimmung des Deutschen; R. Bie und A. Mühr: 
„Die Kulturwaffen des neuen Reiches"; Friedrich von 
Oppeln-Bronikowski: „Friedrich Wilhelm, der Bau 
meister des deutschen Staates"; Peter Dieder icks: 
„Kaiser Maximilian I. als politischer Publizist"; Adolf 
Halfeld: „England, Verfall oder Aufstieg?" — Neuaus 
gaben: Helene V o i g 1 - D i e d e r i ck ö: „Mutter auf Ma- 
rienhoff", Volksausgabe, „Edda", Volksausgabe in einem 
Bande: W. St. Reymont: „Die Bauern", Sonderausgabe 
in einem Bande. 
Rembrandt Verlag, Berlin: 
Rudolf G. B i n d i n g : „Vom Leben der Plastik", In- 
halt und Schönheit des Werkes Georg Kolbes: Rolf Hel sw: 
„Das Ruth Schaumann-Buch"; Rudolf Heubner: „Frän 
kische Erde": Reginald Campbell: „Pu-Lorn", Geschickte 
eines Riesenelefanten. 
G. Grote. Berlin: 
Erich B r a u t l a ch t: „Einsaat", Roman: Otto B r tt e s: 
„Das Mädchen von Utrecht", Erzählung; Alfred Brust: 
„Eisbrand", Roman: Gustav Frenssen: „Meino der 
Prahler", Roman; Numme Numsen: „Gustav Frenssen, 
der Kämpfer für die deutsche Wiedergeburt": Ruth Schau 
in a n n: „Das Schattendäumelinchen", ein Spiel mit 16 
Scherenschnitten; „Gustav F r e n s s e n - A lm a n a ch", zum 
70. Geburtstage des Dichters. — Ferner eine neue wohlfeile 
Ausgabe: Gustav Frenssen: „Peter Moors Fahrt nack 
Südwest". 
Verlag R. Piper & Co., München: 
Bruno Brehm: „Weder Kaiser noch König", Zu 
sammenbruch der Oesterreichisch-Ungarischen Demokratie; 
Andrö Maurois: „Eduard VII. und feine Zeit": Jaros- 
lav Durych: „Friedland", ein Wallenstein-Roman: Jean 
Fayard: „Liebesleid", Roman: Gunnar Larsen: „Im 
Sommer", Roman: Oskar Hagen: „Deutsches Sehen", 
neue Auflage: Ilse S ck n e i.d e r - L e n g y e l: „Die Kunst 
in der Maske": Alexander B er uns: „Aus Rauch und 
Raum", Gedichte; „Pipers Kunstkalender 1934". 
Ernst Rowohlt-Berlag, Berlin: 
Erik Reger: „Schiffer im Strom", Roman: Grete 
Garzarolli: „Die Ftlmkomparin Maria Weidmann", 
Roman: Friedo Lampe: „Am Rande der Nackt", Roman: 
Paul W i e g l e r: „Das Haus an der Moldau", Roman: 
Sinclair Lewis: „Falkenflug", Roman: Karl F o e r st e r: 
„Garten als Zaubcrschlüssel": „Ski-Fibel", in lustigen 
Versen und Zeichnungen von Hubert M u m e l t c r. 
I. EngelhornS Nachf., Stuttgart: 
Carl Haenfel und Richard Strahl: „Politisches 
ABC des neuen Reiches": Walther Penck: „Puna de Ata 
cama", Bergfahrten und Jagden in Südamerika; F. O. H. 
Schulz: „Untergang des Marxismus", Wilhelm Kohl- 
tz aas: „Der Häuptling und die Republik", die Geschickte 
eines Irrtums. 
(Fortsetzung folgt in der nächsten Nummer)
	        
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