Full text: Zeitungsausschnitte über Jacob und Wilhelm Grimm

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. Z4 
Man atmet auf, wenn man aus dieser Atmosphäre in das 
stille Arbeitszimmer der Brüder Grimm tritt. Alles spricht 
hier von innerer Ruhe, seelischer Sicherheit und inniaer 
Bruderliebe. „So lebe ich unter diesen Leuten", schreibt Äil- 
helm Grimm aus Halle an den Bruder in Kassel, „und ich emp 
finde es doch sehr, daß nicht noch ein Stuhl in meiner Stube 
steht, wo der Jacob sitzt, mit dem ich ein gutes Wort reden 
kann, mit dem mein Leben zusammengewachsen ist, daß ich 
mich nicht von ihm trennen könnte." Wir verfolgen die Brü 
der auf ihrer leidenschaftlichen Suche nach Volksbüchern und 
Märchen, nach alten Drucken und Manuskripten, nach 
Wächter- und Minneliedern, Sagen, .Tiergeschichten und 
fablkux, wir begleiten ihre Schwester zu der Marburger 
Märchenfrau, mit der sie auf Wunsch der Brüder sehr ver 
traulich umgeben mutzte, um sich ja recht viel von ihr erzählen 
zu lassen — „da steckt noch das meiste und beste" — und sehen 
staunend, durch wieviele Schächte und Stollen sic das Gold 
ihrer Märchen ans Licht brachten. Der Gegensatz der An- 
fchauungen über die Wiedergabe alter Texte zwischen den 
Grimms und Arnim und Brentano spiegelt sich am schärfsten 
in dieser Kritik Jacobs über das „Wunderhorn": „Der 
(Heist von Sammeln und Herausgeben alter Sachen ist es 
doch, was mir bei Brentano und Arnim am wenigsten 
gefällt. . . . Die Auswahl ist gewiß vortrefflich, die Ver 
knüpfung geistreich, die Erscheinung für das Publikum 
angenehm und willkommen, aber warum mögen sie fast nichts 
tun, als kompilieren und die alten Sachen zurechtmachen. Sie 
ivollen nichts von einer historischen genauen Untersuchung 
wissen, sie lasten das Alte nicht als Altes stehen, sondern 
wollen es durchaus in unsere Zeit verpflanzen, wohin es' 
an sich nicht mehr gehört." Der Gegensatz kam von 
neuem zum Allsbruch bei der Edition der Märchen. 
Jacob schreibt über Brentanos Dichtungen an Arnim: 
„Daß Dir Clemens Verarbeitlmg nicht recht ist, freut mich 
sehr, lind ich bedauere seinen darauf verwendeten Fleiß j 
und Geist; er mag das alles stellen und zieren, so wird unsere! 
einfache, treu gesammelte Erzählung die seine jedesmal ge-, 
mißlich beschämen." Brentano aber urteilt über die Grimm 
schen Märchen: „Will mark ein Kinderkleid zeigen, so kann man 
es mit aller Treue, ohne eines vorzuzeigen, an dem alle Knöpfe 
heruntergerissen, das mit Dreck beschmiert ist und wo das 
Hemd den Hosen heraushängt." Wir hören von dem Plan 
zu einem Journal „Der altdeutsche Sammler", in dem nur 
mündlich aufgenommene Sagen der gemeinen Leute ohne alle 
Anmerkungen abgedruckt werden sollten, damit so viel Vor 
treffliches durch längeres Warten und durch das Absterben der 
Generation nicht verloren geht. Die leidenschaftliche Liebe der 
Grimms zlir alten deutschen Dichtung findet in diesem Gleich 
nis ihren schönsten Ausdruck: „Moderne Kunst kann niemals 
absolut vollkommen sein, es wird immer an einer Stelle 
hapern oder geflickt werden müssen oder geleimt nach Goethes 
Ausdruck. Nur die Nationaldichtung ist vollkommen, weil sie 
eben sowohl wie die Gesetze auf dem Sinai von Gott selber ge 
schrieben ist, sie hat keine Stücke wie ein Menschenwerk." 
Die Tür von Brentanos Büßerzelle, von Grimms Arbeits 
zimmer öffnet sich, die Szene weitet sich. wir werfen einen 
flüchtigen Blick in die Salons des literarischen Berlin in den 
ersten Lustren des neunzehnten Jahrhunderts. Wir treffen 
Adam Müller und Franz Horn, Chamisso und Hitzig, Savigny 
und Georg Reimer, den Maler Burry und die Schauspielerin 
Unzelmann - Bethmann und hören einen lebhaften Streit 
zwischen Wilhelm Grimm und von der Hagen über die Ent 
stehung des Nibelungenliedes. Chamisso „mit seinem mit 
Bratensauce grundiertem, mit Tabaksöl ausgemaltem und 
mit gefrorenem, stinkendem Atem gefirnißtem Schnurrbart" 
und Heinrich v. Kleist, Arnims und Brentanos „frischer und ge 
sunder Mitesser", ein untersetzter Zweiunddreißiger „mit einem 
erlebten runden, stumpfen Kopf, gemischt, launigt, kindergut, 
arm und fest" treten vor uns hin. Vergeblich versucht Wil 
helm Grimm mit Schleiermacher ein Gespräch zu beginnen, es 
gelang ihm ebensowenig wie Brentano, oa der große 
Theologe jede Annäherung geschwind abschnitt. Varnhagen 
aber, den Wilhelm überall traf, war ihm aus allen Kräften 
zuwider, „es scheint, daß er seinen Lebensbaum, an dem auch 
nicht ein einziges frisches, grünes Blatt hängt, mit allen mög 
lichen Erfahrungen ausputzen will." Wir erleben die Eröff 
nung der neu gegründeten Berliner Universität und sitzen zu 
Füßen von Savigny und Niebuhr, von Friedrich August Wolf 
und von der Hagen. Am wohlsten aber fühlten sich die Freunde 
in Arnims Arbeitszimmer in der Mauerstraße, trotz der Un 
ordnung. die hier herrschte: „Die Kommode war mit Röcken, 
Wäsche, Büchern, pyramidenförmig aufgehäuft, alle Schub 
laden'waren herausgezogen, in den Ecken waren Gewehre aller 
Art aufgepflanzt, die zwei vorhandenen Stühle waren besetzt 
mit Bück)ern. Briefschaften, Hausgerät, z. B. Gläsern, Messern, 
wozwischen rote Tücher als Friedensfahnen heraushingen 
und Ruhe unter dem verschiedenen Zeug hielten. Der einzige 
Tisch war auf dieselbe Art versorgt, Arnim sitzt nie . und 
schreibt an einem Pult, auf einem Brett, auf dem nichts liegen 
konnte, aber hier schreibt er mitten in dieser Unordnung die 
herrlichsten und göttlichsten Dinge." Kunstgeschichtlich ist 
Brentanos Urteil aus dem Jahre 1808 sehr bemerkenswert, 
der von den herrlichen alten Bildern des Aschasfenburger 
Grünwald so begeistert ist, daß er nicht weiß, wen er mehr 
bewundern soll, Grünwald oder Dürer. 
Im zeitlichen Mittelpunkte des Buches steht die deutsche 
Erhebung gegen Napoleon, der Befreiungskrieg von 1813 bis 
1815. Damals schauten die besten Männer Deutschlands zurück 
in das deutsche Altertum und sammelten alte Sagen und 
Lieder, welche wiederklangen von den Taten deutscher Ver 
gangenheit. Heute blicken wir in den Stürmen des Weltkrieges 
in Stunden innerer Sammlung dankbar und stolz auf Goethe, 
auf Weimar, auf die Romantik. „Die Betrachtung dieser Ver 
gangenheit", schrieb vor mehr als hundert Jahren Wilhelm 
Grimm an Brentano, „gibt einem eine freudige Trauer unv 
einen Trost, womit man in die Zeit sehen kann, ja er ist selbst 
ausgedrückt in einer Sage, wonach in der Zeit der Not die 
alten Helden Dieterich von Bern, Siegfried in einem alten 
Schlosse am Rhein sich wieder sammeln würden." 
Von fmry TawlKg. Gasdruck verboten.) 
Man kann ein Gefühl vielleicht gehen heißen, aber niemals rufen. 
Wer im Seienden immer das Werdende sicht, im Teil immer das 
Ganze, in der Erscheinung das« Wesen, der weiß alles und kann nichts 
— er ist Raffael ohne Hände. 
* 
Wenn ein Mann berühmt wird, trifft er im Leben merkwürdig 
viele Schulfreunde wieder. 
* 
Gott erbarmt sich nicht derer, welche Ihn lieben, sondern derer« 
die Er liebt. 
* 
Kein Mensch muß müssen — außer geboren werden und sterben. 
* 
Jede Wahrheit, auf den Kopf gestellt, gibt wieder eine Wahrheit 
— aber sie hält's nicht lange aus. 
* 
Lügen haben kurze Deine — aber dafür tausend. 
* 
Man hält einen Omnibus so lange für ein langsames Mittel zur 
Fortbewegung, bis man einmal dazu gezwungen ist, ihm nachzulausen, 
* 
Wie sonderbar, daß wir so viel früher reden lernen als schweigen, 
* 
Reichtum macht nicht glücklich — aber man möchCs doch versuchen. 
* 
Armut schändet nicht — sie tut nur so. 
* 
.cksth kann mir nicht helfen . . sagt man, wenn man ander» 
nicht helfen will. 
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Am Oeiersonnabend, den 7, April 1917, bleibe» unser« Geichäfto und WeohaolstibM 
Berlin and Vororten mit »amtlichen Kassen geschlossen. 
Kar für die Hinter.egnng tob Aktien r.nr Teilnahme na Generj»lv««wnmlun»en, sofern «a «ich 
nm den letzten Taff der Fliaterlecungatnat handelt, für Weehselnahlange» and tür Annahm« tob 
Zeichnunuen aas di« VL Kriegeanleih« wird in Hauptgeschäft ein Schalter von 10—12 Uhr vor« 
mittags ««öffnet »ein. 
Berlin, den 17. MSrs 1917. 
Bank för Kandel and Industrie Berliner Handels-Gesellschaft 
8. Bleichröder Commerz- und Disconts-Bank 
Delbrück Schickler 4 Co. Deutsche Bank 
Birecüon der Discento-GeseHschaft Dresdner Bank 
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19. und 20. Aprli 1917. 
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welche in bar ohne («glichen 
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Cewlnnpiant 
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W i l h. Hauff? berühmtester ro 
mantischer Gesellschaftsroman. 6 8 2 
Seiten Umfang. Stur 95 Pf. 
«Dis Parias.“ 
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unglückseligen Leben der russischen 
Juden von S. I u s ch k e w i t s ch. 
„DersckwmeDommo" 
historischer Kriminalroman a. der 
tieit de? SchwedenkömW Gustav III., 
der dem »Schwarzen Domino“ zum 
Opfer fiel. Bon H. T e m >n e. 
,Iio seläferiiclte Frau.“ 
Ueberaus schlagend geschriebenes 
Zeitenstück zu Karin Michaelis' »G e- 
sährliche 8 Alter". 
Der Felsen von Monaco. 
Ein brillant geschriebener Spieker- 
rvman von Ed. Sliigebatrer. 
Prei« pre w»rk fr. ea. M. bis M. 7 —. 
(Dazu 80 PH Porto pro Baud.) 
und Erzählungen. BormaSofferte aus 
tadellose Nem.-Exemplare. 
Der Kunstreiter, 
einer bet abenteuerlichsten Romano 
von Friedrich Gerstücker. 
Seine eigene t rau zu küssen 
ist — strafbar. 
Entzückendes Ge schichte übn ch v. Un» 
garns LieblingSdiditer M. Jakai. 
„Der ftodtrnst.“ 
Ein abenteuerlich und aufregend ge« 
schriebencr internationaler Finanz« 
rvman von Oskar Hofsmann. Ein 
Roman, in deut das uralte Gold« 
luacherinoliv unter Heranziehung der 
Mittel modernster Technik neu auf 
lebt. Ein Bttch von der den Men« 
sehen verwirrenden und vernichteiv 
den Macht des Goldes. 
„Fri. Kapellmeister.“ 
Wiener Citlenrvman von L. Nor> 
berg. Tie abwechslungsrcicbe Les 
bensgefchichte einer tunaen Wienerin 
aus gutein Hause, die ihr Kunsttrieb 
uut seltsame Lebenswege führt — zu 
gleich aber auch ein Kriminalroman 
von starker Spannung. 
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oder die Empöruna in Indien. Jener 
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