Full text: Biographien von Jacob und Wilhelm Grimm

Nachträge, Zusätze und Berichtigungen. 833 
Au S. 482. (Ott) A. 17. v* u. st. Sterneüu r. Sternau. 
Z. 4. v. u. st. schönen l. schöne. 
Zu S.486. (Pfeiffer.) £5.9* st. Verbreitung k. Bearbeitung. 
Zu S. 511. Im I. 1825 wurde dem Hrn. Kirchenrath G. Pilger 
das Jnspektorat Friedberg übertragen. Zu seinen Schriften kommen 
noch folgende: 
Fragen an Kinder, nach Anleitung des kleinen Katechismus Eu- 
theri, u. s. w. Gießen 1813. 8. 
Aufsätze in der protestantischen Abtheilung der Konkordia; m Nr. 
37. 38. 39. 47. 48. 58. 59. 81. 88. U. a. 
Eine Altarrede bei der Amts-Jubelfeier7des Hrn. Geh. 
Kirchenraths Fertsch, zu Friedberg. (St. in des Hrn. Prof. Dr. 
Ph. Diesen bach's Amts-Jubelfeier des Hrn. GKR. Fertsch. Gießen 1329.) 
Zu S. 514. (Platner.) Z. 14. v. o. st. Anverwandten l. Ka 
meraden. 
Zu S. 516. Z. 1. st. Belehrungsweise l.Betrachftungsweise* 
Zu S. 518. Z. 21. v. u. st.: treu l. frei. Z. 17. v. u. st. für's 
l. an's. 
Zu S. 521. Die hier angeführte Dissertation: de dominio e. c. 
hat Hr. Prof. Platner nicht geschrieben, sondern nur verthei 
digt; er hatte sie darum auch nicht selbst in seinem Schriftsteller-Ver 
zeichnisse angeführt, sondern ich hatte sie aus Meusel's gel. Deutschland 
supplirt, welches ich hier ausdrücklich bemerke, um keine Mißdeutung zu 
veranlassen. 
Zu S. 572. Die frohe Hoffnung des Hrn. Dr. Rüde, „daß der 
allmächtige Baumeister der Welten das Ziel seines Lebens Noch ziemlich 
weit hinausstrecken werde", ist leider! nicht in Erfüllung gegangen. Im 
Monat Februar besuchte Hr. R. noch seine Freunde in Marburg, und 
war ungewöhnlich heiter; im Juni d. I. machte er noch die Vorbereitung 
zu einer Reise nach Wien, um einer Versammlung naturforschender Ge 
lehrten beizuwohnen, als ihn ein höherer Ruf zu einer bessern Bestimmung 
abführte. Er starb den 6. Juli Morgens um halb 10 Uhr, an einer Lun 
genentzündung, die nur 8 Lage dauerte, und ward den 8. Juli bestattet. 
8it illi terra levis! — 
Zu S. 603. vr. Schreiber (Christian). Aufgefordert von meinem 
hochverehrten Freunde, dem verdienstvollen Herausgeber dieser fortgesetzten 
Hessischen Schriftsteller-Geschichte, auch meinen Namen in diesem Werke 
nicht fehlen zu lassen, ergreife ich die Feder, um wenigstens einige Züge 
aus meinem einfachen und doch vielbewegten Leben aufzuzeichnen, die viel 
leicht von allgemeinerem Interesse seyn dürsten. 
Ich wurde zu Eisenach im Jahre 1781 am 15. April (dem ersten 
Ostertage) geboren. Meine Aeltern waren aus dem Bürgerstande. Der 
Vater, ein ausgezeichneter Geometer, eine Zeitlang als Unter-Steuer- 
Beamter im Thüringischen angestellt, bei beschränkten Vermögens-Umstän 
den, unruhigen und ängstlichen Sinnes, verließ Deutschland, um in hol 
ländischen Diensten ein besseres Glück zu suchen; und starb, wenige Jahre 
daraus, als Schiffslieutenant, in Surinam. Die Mutter, eine gemüth- 
volle, durch Verstand und Herzensgute höchst achtungswerthe, von frühen 
Leiden niedergebeugte Frau, war nicht zu bewegen gewesen, ihrem Manne 
in's Ausland zu folgen. Durch unermüdeten Fleiß in weiblichen Arbeiten 
(sie gönnte sich kaum einige Stunden Schlaf) erhielt sie ihr kleines Haus- 
53
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.