Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

essisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 267 
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J, s. 26. 27. 
* 23 = 75 A, 308 C. des liern — er en mache mich noch riche 
A. 24. wie genam aber er C. Daz er minen dienest man so 
tougenliche A. 25. ze lonenne des kunic C. Waz bestet zelone 
des deme kiinige vrideriche A. 27. es si — Sprüchen C. 28. lerte 
sinen lieben sun also A. 29. boestem C, beste A. 30. her Otte 
C, ich hotte A. 31. rehte C, sere A. 32. sit irz A, ir sit C. 
Dies und das folgende gesetz sind noch hei Ottos lehzeiten gedich 
tet, vor dem mai 1218; aber nach dem julius 1215: s. zu s. 11,6. 
Kein gedieht in diesem tone, so weit man ihnen die zeit ansehen kann^ 
ist älter: aber alle sind während könig Friedrichs anwesenheit in 
Deutschland (bis sept. 1220) gesungen. 
33 = 309 C. vergl. Uhland s. 55. 35. als lanc] so lange C. 
36. hier hat sich abe ohne r in C erhalten', sonst haben meine hand- 
schriften nur aber und oder, welches ich verändre wo es der vers 
fordert. % 
27, 3 # wol fehlt C. 4. das C. 6. risen gros C. 
7 = 310 C. 13. ich es halte C. 16. nü prüeven dar fehlt t\ 
Der könig ist Friederich: dem Otto, an den Uhland (5. 55) denkt, 
diente Walther nicht eh er als kaiser aus Italien zurück kam. da 
er vom könige belehcnt ist, so verlangen die geistlichen den zehnten. * 
* ivie,' sagt er, f soll ich angeben was ich für volle kisten und ganze 
Schiffsladungen {vergl. Wol fr. Wilh. 22,6) von reichthümern habe$ 
fast möchte ich das lehen auf geben: es trägt jährlich ganze dreifsig 
mark, und davon behalte ich nichts im kästen 
17 = 311 C. Dieses und das folgende gesetz ist ivohl riicht von 
Walther; noch tveniger aber die namenlose Strophe I 20 n, die herr 
von der Hagen {minnesinger 3, 5. 451) ihm zuschreibt, obgleich das 
maß in jeder der fünf letzten zeilen verschieden ist. herr von der 
Hagen hat aber selbst richtig bemerkt (4, s. 185«) dafs der Schul 
meister von Eßlingen die Strophe Mit dienst man iezunt harte künie 
guot erwirbet, MS. 2, 93^, in diesem waltlierischen tone gedichtet 
hat. die aus n setze ich her, weil ich sie mit hilfe einer abschrift 
von Haupt verbessern kann. 
Rit od güt ein man gevangen und gebunden? 
treit ieman ganzen lip mit hundert tüsent wunden? 
ist ieman lebendic unt doch töt? hät ieman daz befunden? 
ja, daz geschiht von 6inem unbescheiden wibe: 
5 swa sich ein dren gerender man zuo der gesellet hat, 
der ist gevangen und gebunden (des ist dehein rat) 
1, Ryt ader gayt enian (d. i. ieman) gevangin ader gebundin n. 
4. gesziet vaii eyme unbeszeidine wibe n. 5. Wa n. 6. des 
is keyn rayt n. -
	        

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