Volltext: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 267 
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1, s. 19 — 21. 
gebung vor und bei seiner zweiten krönung (6 jan. 1205: 5. 106, 29. 
18,29), nach welcher er sogar den könig duzt (?. 16, 37. 19,17). 
bald darauf ging er an den thüringischen hof, ivie mir scheint nach 
dem der könig ihm unmilde ein versprechen nicht gehalten hatte s. 
19, 17. 16,36. 17,11. 107,12). ich finde nicht da(s er wieder zu ihm 
zurück gekehrt ist. 
20, 3. sigen B. 
4 = 112 B. Der dichter klagt dafs sein aviklopferi am thüringi 
schen hofe nicht helfe: der andrang war so grofs (Parziv. 297,20) 
dafs man leicht zu spät kam (Wolfr. Wilh. 417,26). wie früh Walt 
her in Hermanns dicnste ging, habe ich bei s. 19,36 zu bestimmen 
gesucht, nähere bestätigung giebt Wolframs Parzival. Walthers an- 
rede an des landgrafen gesinde, die Wolfram im sechsten buch (297, 
25) erwähnt, Guoten tac, boes unde guot, pafst nur für einen einhei 
mischem ehe aber der landgraf sich dem könig Philipp unterwarf 
(17. scpt. 1204), ging Walther gewifs nicht nach Thüringen zu dem 
geheimen und zuletzt öffentlichen gegner seines herrn (Uhland s. 38). 
aber auch nicht viel später: denn als das siebente buch des Parzi- 
vals gedichtet ward, waren bei Erfurt die spuren der belagerung 
(1203 nach pfingsten) noch sichtbar (379,18). ivenn im dreizehnten 
buche (639,11) die neuen tanze aus Thüringen auf Walthers noch 
dauernden nufenthalt deuten, so kann es nach der anmerkung zu s. 
11,6 spätestens 1211 gedichtet sein, der Tristan und der Wigalois 
sind älter (s. zu Wolfram s. XIX, zum Iwein 1328. 4533), aber 
nach 1206. ist zu lesen von ungesunde? 7. me gedringen B. 
13. das abgekürzte fuor anstatt foore ist kaum Walthers sprechart 
gemäfs, wenn er auch, wo die gemeine spräche nachzuahmen war, 
frö bön sagte (/. 17,38) und ich lih dir (*. 82,14), kdrt sin liant 
(s. 29,14), min fron wen (s. 46,31), taet du (s. 89,30). vielleicht 
ist wol auszustreichen. 15. stuent doch B. 
* 16 = 294 C, 245 Z). 19. guoten sin I). 20. schätz D. 
21. von D. guote C. 24. ist daz der riche nit eren gert D. 
26. da nach di werlte so starke vihtet D. 27. also zu guote ge- 
pfiihtet I). 28. der fehlt C. 29. der habe hie D. 30. Er si 
des guotes D. 
31 = 295 C, 250 D. verspert C. 
21, i. Oesterriche C, osterrich D. 3. ouch fehlt C. 4 — 7. er ist 
ein wunnevroudeberndiu beide man mac da biuoinen brechen wnder. 
wurde mir ein blat dar under. unt gebe mir daz sin milte hant D. 
8. wolt D.* die vil C. liebten D. 
So we C. II. alsan O, allez an D. 
16. bas du uns her I). 17. dich C, 
10 = 296 C, 242 D. 
14. got weiz ez wol D.
	        

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