Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

-V, .. - 
104 
- III - 
daz nie kein inünch ze köre 
so sere me geschrei. 
gefiieges mannes doenen 
daz sol man wol beschoenen: 
5 mliet des mannes hoenen, — 
hie get din rede enzwei. 
Mir hat her Gerhart Atze ein pfert 
erschozzen zlsenache. 
daz klage ich dem den er bestät: 
10 derst unser beider voget. 
ez was wol drier marke wert: 
nu hoerent frömde sache, 
sit daz ez an ein gelten gät, 
wä mit er mich nu zöget. 
15 er seit von grozer sweere, 
wie min pferit msere 
dem rosse sippe wsere, 
daz im den vinger abe 
gebizzen hat ze schänden. 
20 ich swer mit beiden handen, 
daz si sich niht erkanden. 
ist ieman der mir stabe? 
l-kopi- 
Ma 
an seit mir ie von Tegerse, 
wie wol daz hus mit eren ste: 
25 dar kerte ich mer dan eine mile von der straze. 
ich bin ein wunderlicher man, 
daz ich mich selben niht enkan 
verstan und mich so vil an frömde liute laze. 
ich schiltes niht, wan got genade uns beiden. 
30 ich nam da wazzer: 
also nazzer 
muost ich von des münches tische scheiden. 
Daz milter man gar warhaft si, 
geschiht daz, da ist wunder !>i. 
35 der gröze wille der da ist,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.