Full text: Die Gedichte Walthers von der Vogelweide

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III 
sende mir ir guoten willen ; 
minen den habe iemer ir. 
Ich gesprach ie wol von guoten wiben, 
was mir leit, ich wurde frö. 
5 sende sorge künde ich nie vertriben 
ininneclicher danne also, 
wol mich, daz ich in hohen rauot 
mit minem lobe gemachen kan, 
und mir daz sanfte tuot! 
io Owe wolte ein sselic wip alleine, 
so getrürte ich niemer tac, 
der ich diene, und hilfet mich vil kleine 
swaz ich sie geloben mac. 
daz ist ir lieb und tuot ir wol: 
i 
15 ab si vergizzet iemer min, 
so man mir danken sol. 
Frömdiu wip diu dankent mir vil schone, 
dazs iemer saelic miiezen sin! 
daz ist wider miner frowen löne 
20 mir ein kleinez denkelin. 
si hab den willen den si habe, 
min wille ist guot, und klage diu werc, 
get mir an den iht abe. 
Fro Welt, du solt dem wirte sagen 
25 daz ich im gar vergolten habe: 
min groeste giilte ist abe geslagen; 
daz er mich von dem brieve schabe. 
swer ime iht sol, der mac wol sorgen. 
e ich im lange schuldic wsere, ich wolt e zeinem Juden borgen. 
30 er swiget unz an einen tac: 
so wil er danne ein wette han, 
so jener niht vergelten mac. 
? Walther, du zürnest ane not: 
du solt bi mir beliben hie. 
35 gedenke waz ich dir eren bot, 
waz ich dir dines willen lie, 
als du mich dicke sere bajte,
	        

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