Full text: Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts

b) Ge zenein ander treten der Gegensätze. Hülfe auS 
dem S ü n d e n e l e n d. 
i3ti Pr. „Don zwelf scharn Hern Josue.^ 
rr£mJk heiligen, die richhent und rihtent die biet, und 
herschent über die Volk (i Cor. 6,2.)". Am jüngsten Tage 
werden die h. Märtyrer zu Gerichte stzen mit Gott, und 
ihm verdammen helfen alle, die dabin kommen mit Haupt- 
sünde», und werden klagen gegen die, die sie gemartert 
haben, und die sie richteten am Leibe \ über die werden 
sie ein größeres und graulicheres Gericht ergehen laßen 
an Leib und Seele. Die Verdammten sahen gerne das 
Verzögern des jüngsten Tages, weil sie dann zwiefache 
Marter leiden müßen, da auch der Leib dann nicht mehr 
Ruhe hat. Die Heiligen dagegen sahen gerne sein baldiges 
Kommen, weil sie dann zwiefache Freude haben. Heilige 
aber find alle, die im Himmel sind, und so wie einer auS 
dem Fegfeuer kömmt, ist er ein Heiliger. — Mit diesen 
kommt Gott zum Gerichte. Das ist vorgebildet an Jo- 
sua, der Gott rächen sollte an den sieben Völkern, die gegen 
ihn gesündigt im h. Lande, und sie gänzlich vertilgen mit 
den zwölf Geschlechtern. Ihnen ging der Jordan auf „zu
	        

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