Full text: Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts

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sw er ir dric bat und der vierten niht, der cnmag niemer 
zu dem himelrich käme». Und den Worten da; ir sie 
hüte lernent, die ir niht cnkünnent 9) — wann ich Han 
der vil vor mir; die da nu gut sin, die werden beßer, 
die da übel sin, die werden gut, die niht enkunnent, die 
werdent wise, die heilig sin, die werden heiliger. Wann 
eht nieman dar zu himel mag kämen, danne uff diesem 
wagen uf diesen vier redern, als her helyas wart gcfü- 
ret uf einem swagcns in daz paradis mit libe und mit 
sele. Wanne swaz uns guter dinge und nützer künftig 
waz in der uüwen e, daz hat uns got ertzeuget in der 
alten e an der lüte leben. Und also hat er auch uns 
da; erzcügt, daz helyas uf einem wagen, der fürin waz, 
wart gefuret in daz yaradis. Und also müßen alle die 
zu dem himelriche sinnen uf dem hünelischen wagen, die 
iemer dar komen suln. So wißent ir wol, daz ei» wa 
gen müz vier rcder haben; so er daz eine verluset, so 
mag er ab der siete niht keinen. Und do von müßet 
ir die reder alle vier haben, oder ir vallet ab dem 
wagen, und vallent in den grünt der helle, daz uwer 
niemer rat Wirt. Und ir mbget den selben wagen wol 
erkennen; wann ir ist vil, die in erkennent; und swer in 
erkennet, der mag auch ein kleins wegeiln wol erkennen. 
Und der selbe kleine wagen, da müßent die kleinen kint uf 
zu dem himelrich varn. Und swclhcs kleines kindelin io) 
9) wieder «ln« abgebrochen« Periode. 
I») »ieleicht ist hi«r „sin" anrgefallen.
	        

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