Full text: Berthold, des Franciskaners deutsche Predigten, aus der zweiten Haelfte des dreizehnten Jahrhunderts

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fem # dsn affen. Also ist dir die tugent gar ture r die 
da -fkijjf dcnrüte. Und hast du anders nit danne lobe 
lachen und hohfart; ach! so hast du weder hie noch dort 
nit. J'r man ir tribf auch zevi! hohfart, mit wehen 
sniten an uwerm gewande, mit nüwen sniten an hüten 
und an andern. Die habent der wiskmge unsers Herren 
niet. Da t>on fimmrt sie niemer tu da; geheißen laut. 
Der brise stern heißet mars. Der zeiget uns die brise 
tugent. Und nach dem selben stern heizt der dritte tag 
in der wocben ein wenige nuwen in den: lande hie zu 
beigern. Der stern der heißet mars; so heißet der tag 
ergetag. Wer nüwen ein buchstahe mer da, ein R 8), 
so hie; er nach dem stern. Der bezcichent uns eine güte 
dugcnt. Sterke de; geistes heißet die selbe tugent, und 
ist aller tugende beste. Ir sült fin stark gein der untn- 
gende, wan sie nch ane vihtet; da; ist de; fleisches gir 
und der werkte süßekcit und dez düfels rete. So strit 
eht wider; so gesigest du den drin vinden an, als der 
gute sank Paulus do sprichet: „arbeit als eiu gut rit- 
ter 9), bi; daz du begriffest die kröne dez lebens. Ich 
Han einen güten strit gestrittn; minen lauf Han ich vollen- 
braht; Len glauben Han ich behalten." Also sült ir er- 
beiten und striten wider die fünde. Als du einer fünden 
gedenkest, so strit eht wider und wider, und nim in dincn 
mütr „o herre, hilf mir, herre, da; ich bin iht Verliese 
8)-E^ muß wol beißen „M" 
t) 2 TimoLb. 2, Z. r. Tim. 6, 12. 2 Tim. 4, 7,
	        

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