Full text: Iwein

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© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 213 
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lir 91 
unde leit in die an. 
des andern abents gienc si dan 
da si ir vrouwen eine vant, 
unde machte si zehant 
von vreuden bleich unde rot. 
si sprach 'gebent mirz botenbrot: 
iuwer garzün ist komen.’ 
s. 89 ? waz meere hästü vernomen?’ 
p guotiu msere.’ 'sage doch, wie?’ 
‘‘da ist ouch min her Iwein hie.’ 
'wie mohter komen so vruo?’ 
e da treip in diu liebe derzuo.’ 
'sage durch got, wer weiz ez doch?’ 
'vrouwe, ezn weiz niemen noch, 
niuwan der garzün unde wir.’ 
c wan vüerstun danne her ze mir? 
genc enwec, ich beites hie.’ 
do diu maget nach im gie 
/.?. also gemeliche, 
do gebarte si geliche 
als si mit boesem majre 
zuo im gesendet wsere. 
si liienc daz houbet unde sprach 
trürecliche, do si in sach 
C lchn weiz waz ich tuon sol. 
min vrouwe weiz iucli liinne wol: 
ir ist üf mich vaste zorn, 
ich hab ir liulde verlorn, 
daz ich iuch hie behalten han, 
und enwil mich doch des niht erlan 
sine welle iuch gesehn.’ 
e e des niht ensüle geschehn, * 
2200 
2205 
2210 
2215 
2220 
2225 
2230
	        

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