Full text: Iwein

DER ARME HEINRICH. 
gesach an sinem libe, 
manne unde wibe 
wart er dö widerzseme. 
nü sehent wie gar genamme 
er e der werlte wsere, 125 
und wart nü alse unmsere 
daz in niemen gerne an sach: 
alse ouch lobe geschach, 
dem edeln und dem riehen, 
der ouch vil jämmerlichen 130 
dem miste wart ze teile 
mitten in sim heile. 
Und dö der arme Heinrich 
alrest verstuont sich 
daz er der werlte widerstuont, 135 
als alle sine geliehen tuont, 
dö schiet in sin bitter leit 
von lobes gedultikeit. 
wan ez leit lob der guote 
mit gedultigem muote 140 
do ez ime ze lidenne geschach 
durch der sele gemach 
den siechtuom und die smächeil 
die er von der werlte leit: 
des lobet er got und fröute sich. 145 
dö tet der arme Heinrich 
leider niender also: 
wan er was trürec unde unfrö 
121. sach B. 122. manne B: man A. 123. do fehlt B. 124. warta wie 
geneme B, vergl. 106. 126. erwart ir alse unm. B. 127. Daz 
man in vil ungerne sach B. 128. Yobe B a . 130. der also 
iem. B. 132. Mitteln A. In sinem besten heile vor 131 B. 
133 —138 fehlen B. 139. Daz leit yob (job B h ?) B. 140. ge- 
duldeclichem (-ticl- B h ) B. 141. Waz B. 142. seien A. 
143. Siechtum B: siechtagen A. smacheit B: swacheit A. 
144. Den er A y die yob (job B h ?) B. von den leuten 1. B. 
147. niergent A, nirgen B. 148. Wan er was A: er wart B.
	        

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