Full text: Iwein

ZWEITES BÜCHLEIN. 
daz si des niht wsere, 
ich mite si ane swsere. 
als ab mir min herze seit, 
so weiz ich mit der wärheil 
od von gewissem wane 
daz min frowe ist ane 
valsch, der ich eigen hin. 
von diu scheidet sich min sin 
nimmer mere von ir: 
des selben trüwe si mir, 
und daz si niht vergezze min. 
ouch sol si des gemant sin, 
sit ich ir eigen wesen sol, 
einer frowen zimet wol, 
diu friuntschaft gewinnet 
I und einen ritter minnet 
der stscte ze minnen ist, 
ob si ze einer järes frist 
gescheide diu huote, 
den sol si in ir muote 
doch vil geselleclichen tragen 
unz ze sseligen tagen, 
swie sere uns nü scheide 
diu übele huote beide, 
nü waz ob diu huote noch zergat 
od daz wir etlichen rat 
I mit friundes hilfe vinden, 
daz wir noch überwinden 
swaz uns nü leides geschiht? 
und wäre ouch der gedinge niht, 
so verlür ich noch die sinne, 
ich ger daz si mich minne, 
und doch daz siz erliden mege, 
also daz ez si niht bewege 
(uns enfrumt et dehein ander rat, 
295. oder immer. 296 f. ane on valsche 
fehlt. 302. ich beger 307. ze] vnd ze 
95 
295 
300 
305 
310 
315 
320 
Ouch IJx&tzcn > 
325 
298. von dann 303. ir 
321. doch 325. vnnser
	        

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