Full text: Iwein

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm N 
er freilich am verssclilufs 2487 machte sich, 9384 erbarmte 
sich, 6674 ungewarnte schar, sogar 2377 herberg te dort, 
im Gregor 2495 verflijochtez wlp, und noch im hvein ver 
schmäht er aufser jener versstelle keine form der art, wie 
denn auch z. 4820 A seihst untwalite giebt. in Uedem und 
im reim ist er immer vollkommen strenge gewesen: denn 
zu erzeicte {Er ec 9295: neicte) weist Gr aff 5,589 die 
althochdeutschen freilich vereinzelten formen zeikit und 
zeige nach, und (lied. 15, 2) den volget ich unz u£ daz is 
ist keine freiheit, sondern volgt ich würde es sein. die 
verba mit einfacher liquida und die mit t sind aber aus 
genommen. diente und lönde sagt er in Uedem (4, 17. 
22, 15), merte (Iw. Gr.) gebarten {Iw.) weinde setzt er in 
den reim (Erec 8114. 9727 Iwein 4265), und das durch 
althochdeutsche Zeugnisse {Graff 1,447) wenig bestätigte 
4rte (Erec 9956 Iw. 3879. 5353. 6774), desgleichen hafte 
(Iwein 5032), betrahte wenigstens im Erec, dies nebst 
geniete noch in den späteren iverken vor den versschlufs 
(«. zu 774). was die viersilbigen präterita betrifft, so 
sind sie vor den versschlüssen gewöhnlich dreisilbig, diu 
entwafente mich: eben so regelmäfsig werden zwei silben 
daraus in jamert in (Iw. 3216): aber sehr verwegen ist im 
Erec 2615 erledegte da, welches sich dem oben erwähnten 
herbergte dort vergleicht; noch verwegener freilich gre- 
degte : ledegte in den reim zu setzen, wie im herzog Ernst $4# 
[42] 5455. 882. nicht AD, öueh nilit Babd. 84. si fehlt A. 
sament A f sainet b, ensamt BD, allesament c, alle a, bey 
einander d. 85. eme A. 86. her ADa, un Bbd.' 
87. wander AD, wan er B. 89. zou Ab, mit Bacd, bi D. 
nidere und widere ADd. 90. kuneginne B. sagetem 
A f sagete im Da, sagt im Bb, saget d. es konnte auch sa 
get im geschrieben werden: denn Hartmann sagt künegin 
auch zweisilbig. 92. alle disse A. 93. die wonheit A. 
94. nimmer neheinen A t niemer deheinen B, nimer chein D, 
nummer kein a, nymer keinen 6, nymer nit dhain d. trotz 
der Übereinstimmung der handschriftcn schien mir niemer 
hier unbegreiflich, ein grader hauptsatz mit dem prätcri- 
tum erfordert nie, oder, wenn e nie zuvor’ { nie bis dahin’ 
gemeint wird, nie mere. ein so los angeknüpfter satz wie 
dieser kann nicht anders behandelt werden: denn man 
dürfte ja eben so wohl sagen er hete die gewonheit, ern 
geswuor nie. aber ich hätte bedenken sollen dafs swuor 
nie me i nie bis dahin’ hier eme künstlichen nicht ordent-
	        

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