Full text: Iwein

19 
diu ist schoene und aber deine, 
kalt unde vil reine 
ist der selbe brunne: 
in rüeret regen noch sunne, 570 
nochn triiebent in die winde, 
des schirmet im ein linde, 
Daz nie man schoener gesach: 
diu ist sin schate und sin dach. 
si ist breit hoch und also die 575 
daz regen noch der sunnen blic 
niemer dar durch kumt: 
irn schadet der winter noch envrumt y.Atf- 
an ir schoene niht ein här, 
sine ste geloubet durch daz jar. 580 
und ob dem brunne stet ein 
harte zierlicher stein, 
undersatzt mit vieren 
marmelinen tieren: 
der ist gelöchert vaste. 585 
♦ 
s. 31 ez hanget von eim aste 
von golde ein becke her abe: 
jane ween ich niht daz iemen habe 
kein bezzer golt danne ez si. 
diu ketene da ez hanget bi, 590 
diu ist üz silber geslagen. 
wil du danne niht verzagen, 
sone tuo dem becke niht me, jAy 
giuz uf den stein, der da ste, 
da mite des brunnen ein teil: 595 
zware, so hastü guot heil, 
gescheidestü mit ereil dan.* 
hin wiste mich der waltinan 
2*
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.