Full text: Iwein

© Hessisches Staatsarchiv 
4^2.2.. 
tzss. 
300 
3236. bldz sam ein liant] vgl. nacket sam min hant Erec 
651. bloz sam ein liant Erec 5400. MS. I. 69 a reht als ein 
liant blöz und Nib. 1066,3 hendebloz; denn dafür hemdebldz 
zu setzen, wird im ernste wohl niemand einfallen. 
3238. nacli der wilde um die wildnis anfzusucheü. daz 
ich der werlde verpflac- und allez nach der wilde gie Gregor. 
2790. nach einem gen (3244) keifst nicht zu ihm gehen, son 
dern ihm nachgehen, ivie wir noch sagen ‘ nach etwas suchen 
3243. er woldin getroestet hän] nach dem präteriium mufs 
der infinifiv mit lian oder sin folgen, wie 7ioch im englischen; 
vgf. 4292. 5846. 6350. 6767. 
3^50. ein heit unervaeret] ervaeren, das wir im ahd. noch 
immer nicht nachzuweisen wissen, mufs verschiedene bedeutun- 
gen gehabt haben, die sich leichter würden veremigen lassen, 
wenn wir über den stamm oder die stamme des Wortes sicher 
wären [vgl. Gramm. II. 56). triegen unde vaeren MS. I. 132 b 
ist klar genug, und eben so ist es das ags. afaeran in schrecken 
setzen, das sich noch in dem alt engl, afeard erhalten hat, so wie 
das niedersächsische vervaeren, sich vervaeren Diut. I. 412. Br cm. 
ivörterb. I. 348. 349. bei Hartman scheint ervaeren (4622. 5787. 
6288. Erec 2777) gleichfalls zu bedeuten * aufser fassung brin 
gen, bestürzen.’ andere stellen, die mehr oder minder Schwie 
rigkeit haben, sind Herb. 17102. Parz. 424, 3. MS. I. 17 b. 96 a. 
Itolocz. 77. Müller 3. XX. 447. Ruod. weltclir. 58 a von den 
söhnen Jacobs, die das geld, das ihnen Joseph heimlich in die 
säcke gesteckt hatte, wieder zurück bringen, daz si da mite er- 
vaeret niht wurden noch beswaeret mit deheiner schulde gein des 
lantherren hulde; Martina 131. 160 an vrouden ervaeret. vgl. 
auch Schmeller. bayersch. wb. I. 549. 
3272. der walt gienc wildes vol] eben so diu bette sazen 
edler frouwen vol Wigal. 10855, 
3282. unt wol statt unde er wol. vgl. anm. zu z. 458. 
3286. einigen man] dafs dem Worte einec, einzeln, der 
artikel ein schon im 13. Jahrhunderte vorgesetzt wurde, zeigt 
die hs. A. [ vergl. Alexander 2671 (3021). Nib. 1884, 2. a. Heiur. 
885.] dafs es aber auch allein stehen konnte, beweiset Nib. 
1598, 8. Bert. 281. vZcfauMit- 
3297. uz dem angen] vgl. MS. II. 253 a. der ange ist nicht 
was wir jetzt angel nennen, sondern die hülse, in welcher der 
zapfen einer tliür sich bewegt, um zu verstehen, wie eine thür 
aus dem angen fahren kann, mufs man den angen nicht über 
dem zapfen denken, wo er sich jetzt ge wohnlich befindet, son-
	        

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