Full text: Iwein

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 213 
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(inger: so noch hei Suochenw. 25. 160. 164. 349. die nusdrücke 
daz vingerlin an der hant, in der hant tragen sind gleichbe 
deutend 
1248. als si in begraben wellen dann wann sie anstalt 
machen werden: für diesen gehrauch der partikel als vgl. waz 
uns din kunst froide git als diu beide in griiene lit MS. I. 178 b. 
übrigens sind diese zeilen ein ausgezeichnetes heyspiel jener na 
türlichen anmuthigen freyheit des vortrages, in der kein anderer 
dichter unserm Hartman gleich kommt, mit einem leicht fort 
schreitenden ouch fängt die rede an; an tragent schliefst sich 
ganz zu letzt uf der bare an; darauf folgt das subject des 
satzes, auf welches erst die folgende zcüe volles licht wirft, 
so dann ein ohject, das weiter hin näher bestimmt wird, und 
zwar so geschickt bestimmt wird, dafs die worte minen herren 
sich eben so gut auf das in in der ersten als auf das in in der 
dritten zeile beziehen, man versuche, die ganze rede in ihrem 
naturgemäfsen tone der eilfertigen tarnete nachzusprechen, und 
man wird die gewandtheit, mit ivelchcr der dichter seine spräche 
handhabt, bewundern. 
1251. in manegen ende nach allen richtungen hin. mane- 
gen enden ivird als adv. gebraucht (Erec 3003. Gregor. 1515.) 
und diesem die präposition vorgesetzt, vgl. anm. zu 648. 
1259. zuo dem vordem bürgetor] die leute waren auf 
einem andern wege aus der bürg gegangen, um zu suchen, und 
kamen nun auf der burgstrafse zurück, wo sie die hintere hälfte 
des rosses fanden. 
1263. si wolten daz gewis han] vgl. 4256. 6924. Wigal. 
1987. Amis 1106. Karl 9 b. und schon O. III. 24,185 ili liabe- 
taz io giwissaz. 
1267. brachen si beide porten dan rissen sie beide pforten ' 
auf und stürzten von beiden seiten, von innen so wohl als von 
aufsen, in daz palas, wo sie nun die vordere hälfte des rosses 
von der mitte des sattels bis an den köpf, innerhalb des fall- 
thores fanden. — dafs das wort brechen hier nicht zerstören 
bedeutet, zeigt z. 1704. 
1272. got noch den tiuvel loben scheint eine sprichwört 
liche redensart zu seyn, so ivie z. 4635 in beschirmet der tiuvel 
noch got und Vriged. 158,25. got noch man. [ Chretien hat s. 
147 a z. 31. 32 nichts dergleichen.] 
1293. Partot ferent de lor bastons com avugles qui a ta- 
stons va alqune cose querant Chretien [.s\ 147 &]. 
1304. vor des hate zu bessern, verlangt das versmafs: 
denn vor des schreiben die hschriften Willcrams 38 (2,10) und
	        

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