Full text: Iwein

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© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 213 
daz im ein krankez wip 
verkerte sinne unde 11p. 
der ie ein rehter adamas 
riterlicher tugende was, 
der lief nü harte balde 
ein tore in dem waide. 
nü gap im got der guote, 
der in uz siner huote 
dannoch niht vollecliche enliez, 
daz im ein garzün widerstiez, 
der einen guoten bogen truoc: 
den nam er im und stralen gnuoc. 
als in der hunger bestuont, 
so teter sam die tören tuont: 
in ist niht mere witze kunt 
s. 126 niuwan diu eine urnbe den munt. 
er schoz prislichen wol: 
ouch gienc der walt wildes vol: 
Swa daz gestuont an sin zil, 
des schoz er üz der rnaze vil. 
ouch muose erz selbe vahen, 
ane bracken ergaben, 
sone heter kezzel noch smalz, 
weder pfeffer noch salz: 
sin salse was diu hungernöt, 
diuz im briet unde söt 
daz ez ein siieziu spise was 
und wol vor hunger genas. 
do er des lange gepflac, 
er lief umb einen mitten tac 
an ein niuweriute. 
dane vander nie me liute 
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