Full text: Der Winsbeke und die Winsbekin

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 265 
VORREDE 
XII 
sis folgende. Chunradus de Solbekk 1256. Ernestus di- 
ctus Drauhpeck 1270. Ernestus senior Drauhpekhus 1282. 
Ekkepertus dictus Drauhpech 1280. Ekpreht der Drauch- 
pekch 1293. Ekbertus Drauhpech 1295. Ekpreht dem 
Drauchbekher 1296. der Drauhpekh 1290. des Drauhpekeu 
1292. Rötenpecharium 1285. der Lauterpekch 1290. aber 
auch herren von Windeshach und von Winsbach kann ich 
östlich vom Lech nachweisen. Purchardus de Windesbach, 
dienstmann des Chuno de Horburch, bezeugt eine Barn- 
berger urkunde vom jahre 1138, M. B. 12, 333 5 einen 
Ruckerus de Winsbach fuhrt aus einer urkunde von 1310 
Hanfseimann an in seinem buche über die landeshoheit 
des hauses Hohenlohe s. 602 b . 
Für einen baierischen oder vielleicht fränkischen rit- 
ter iverden wir also den Winsbeken halten dürfen. wer 
nun nicht treuherzig glaubt dafs auch des Winsbeken 
frau verse gemacht habe, und zivar in seiner manier, 
dem bleibt nichts übrig als die annahrne dafs der name 
den die Pariser handschrft dem andern gedickte giebt, 
Diu Winsbekin, willkürlich und ungeschickt gesetzt und 
aus der absicht hervor gegangen ist dem ersten gedickte 
sein gegenstück auch in der Überschrift gleich zu rücken, 
die echten namen beider gedickte sind uns wohl von B 
am rande der 64n Strophe und von C am schlufse des 
Winsbeken überliefert, Des vater lere und Der muoter 
lere: ich habe aber die einmal hergebrachten und beque 
men benennungen nicht ä?ider?i mögen. 
Die lehre der mutter ist, so viel ich sehe, ganz in 
der spräche der lehre des vaters gedichtet, aber, glaube 
ich, von einem anderen dichter, der die manier des Wins-
	        

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