Full text: Gudrun

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272. Dar reit von Tenemarke Hörant der küene man. 
holen guotes willen Hetele dö gewan 
tüfent oder mere, die er wolle fcnden. 
wsere er niht fö riche, er enkunde es nimmer verenden. 
273. Irolt von Ortlande hete fich bereit. 
ob im der künic gsebe nimmer finiu kleit, 
doch wären fine helde unde er fo beraten, 
fwä fi hin gewanden, das fi lüzel ieman ihtes bäten. 
274. f Der künec fi alle gruo^te, als es wol gezam. 
Irolden bi der hende er güetlichen nam. 
er gienc dä er fizen den alten Waten vant. 
dö die helde mit wizen folten rümen das lant, 
275. Dö hies man allenthalben vil kleine nemen war, 
fwas fi vüeren folten, das fis haeten gar. 
die helde fähen felbe ir fchef diu wären riche s 
näch der fchoenen Hilden fände er fine boten luftliche. 
276. Zwo galie niuwe vefte unde guot 
und ouch zwenc kocken die hetens bi der vluot, 
und einen kiel den beften, den bi allen ftunden 
üf des meres ünden in dem lande ieman haete vunden. 
277. Dö wolten fi von dannen, ir ros und ouch ir wät 
da^ was uf den fchifi'en. Wate finen rät 
gap dö dem künege Hetelen, unz fi körnen folten, 
das er wol gehabete, wan fi im alle gerne dienen wolten. 
278. Der künec fprach trürende; »lät iu bevolhen fin 
die tumben, die von hinnen in dem dienftc min 
varent forcliche. durch iwer felber ere 
aller tegeliche gebet den tumben helden iwer lere.«. 
279. Wate fprach zem künege: »fwas man dort getuot, 
nü fchaffet fö hie heime, das * u m ^ot 
niht dar an gefwiche, fwä man fol haben ere. 
hüetet uns der erbe, in gebriftet niht an miner lere.a 
280. Fruote der küene der kameren dö pflac, 
dä golt und gefteine und vil dinges inne lac. 
der künic leifle gerne fwes man an in gerle. 
das Fruote eines wolte, der künec in ietliches dri^ic werte. 
28t. f Hundert man dö weite, die dä folten fin 
verborgen in dem fchelfe, dä man das magedin 
mit lifte folte erwerben, ob in ftrites gefcha3he not. 
fine gröse gäbe der bünec in williclichen böt.
	        

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