Full text: Touristen-Führer für Cassel und Wilhelmshöhe sowie die nähere und weitere Umgebung

69 
154. Per Bahn nach Jmmenhausen, und von da nach Marien 
dorf. Französische Ko.onie. Von hier ca x / 2 Std. nach rechts 
liegt der Ahlberg mit etwas Aussicht. Von Mariendorf weiter, 
auf schöner waldiger Chaussee, später am Forsthaus Hemelberg 
vorbei nach Veckerhagen, siehe oben; im Ganzen ca. 3st 2 Std. 
155. Per Bahn nach Helmarshausen. Altes 8tädtchen mit 
1300 Einwohnern, in schöner Lage an der Diemel, mit grosser 
Kunstmühle, Steinbrüchen und etwas Industrie. Ein hier schon 
098 gegründetes Benediktiner Kloster wurde 1535 aufgehoben. 
Ueber der Stadt die Ruine der Krukenburg. Der älteste Teil der 
Burg war die in der Mitte liegende Kapelle, Nachbildung der hl. 
Crabeskirche zu Jerusalem, um die herum später die Kölner Erz 
bischöfe eine starke Burg bauten. Von Hslmarshausen auf schöner 
Straße in 2 Std. über Lippoldsberg nach der Eisenbahnstation 
Bodenfelde. Lippoldsberg wurde im Jahre 1055 vom Erzbischof 
Luitpold von Mainz (daher der Name) gegründet. Von dem etwas 
später gegründeten Nonnenkloster, in der Beformationszeit aufge 
hoben, ist die schöne, romanische Kirche ein Rest. 
Von Bodenfelde per Bahn nach Carlshafen. (Siehe Route 
Carlshafen) 
156. Gberschirtzer Klippe. 
Per Bahn nach Hofgeismar, durch die Stadt, und an deren Ende, 
bei dem Kasernement der 5. Schwadron, auf der Landstraße weiter. 
Nach 10 Min., nach Passierung einer Brücke, Tinks in die Frucht- 
bäume-Allee. Nach 15 Min., am Walde*), folge man der Biegung 
des Weges nach rechts; nach 7 Min. und nach 8 Min. ebenfalls 
rechts. Nach 5 Min. im Tale scharf links, in 2 Min. bis zu einer 
Försterei. Von hier noch 3 Min. geradefort, dann am Ende der 
Wiese rechts. Nach 3 Min. geradeaus auf den Fußpfad, steil 
durch die Schneise, bis man, etwas jenseits des Rückens, nach ea. 
20 Min. zu dem Diftriktstein 83/5 kommt. Gegenüber erblickt man 
einen steil bergab führenden Hohlweg; der Holzabfuhrweg rechts 
daneben, also ziemlich geradeaus, bringt in 8 Min. zu der links, 
dicht am Wege eine Kleinigkeit tiefer liegenden Eberschützer 
Klippe. Die Klippe selbst bietet Nichts, und die Aussicht ist 
verwachsen. Wenn man aber an dem Distriktstein den links ab 
gehenden Holzweg benutzt (der Weg gabelt sich gleich, und nehme 
man die rechte, im Niveau bleibende Abzweigung), so gelangt man 
in 20 Min. zu einer Blöße, welche eine herrliche Aussicht in das 
Diemeltal und auf die westfälischen Bwge gewährt. 
Den Rückweg nehme man, wie folgt. Von dem Distriktstein 
schlage man den Waldweg ein, welcher rechts neben der Schneise, 
durch welche man kam, in anfänglich beinahe gleicher Richtung 
hinzieht. Nach 8 Min. links, und nun diesem breiten, schönen 
*) Hübscher Blick auf den Schöneberg; Besteigung nicht lohnend.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.