Full text: Touristen-Führer für Cassel und Wilhelmshöhe sowie die nähere und weitere Umgebung

einer freien Reichsabtei gemacht; nach dem Tode ihres Gemahls 
trat Kunigunde selbst als Nonne in das von ihr gestiftete Kloster 
ein. in dem sie auch verstarb. Das heute noch bestehende Stift 
unterstützt Töchter der hessischen Ritterschaft und stattet, wenn 
nötig, aus. Die Gebäude des Stifts sind bemerkenswert, besonders 
die schöne Kirche mit interessantem Innern; der Turm dürfte 
wahrscheinlich noch von dem ersten Bau der Kaiserin Kunigunde 
herrühren. 
Auf dem Wege nach dem Orte vor der steinernen Brücke links 
ab. Nach 2 Min. wieder links, mäßig bergan, auf den Wald zu, 
in den man nach 10 Min. eintritt. (Bier rechts das grosse Sana 
torium für Dungenkranke.) Nach 5 Min. gerade aus auf den Fuß- 
pfad. Nach 4 Min. rechts; gleich darauf, nach 1 Min , links auf 
den Pfad, später Fahrweg und nun diesem Weg geradefort 85 Min.*) 
folgen. Dann auf dem sich vorlegenden Wege rechts ab, gleich 
nachher, nach 1 Min., nicht rechts. Nach 10 Min. den Fußpfad 
links nehmen und nach 5 Min. rechts ab nach der Hütte, die man 
in 2 Min. erreicht. Schöner Rastplatz Kurz vor Erreichung der 
Hütte bei einer Ruhebank, schöne Aussicht. Im Ganzen ea. 1 1 / 2 Std. 
Jenseits der Hütte setzt sich der Weg, immer langsam bergab, 
nach der Eisenbahnstation Helsa fort 1 Std. 
Von der Auerhahnshütte laufen auch Wegezeichen nach dem 
Bilstein hei Grossalmerode, doch wird diese Tour unbedingt besser 
von Helsa aus, oder vom Umschwang über den Hausfirstborn ge 
macht. (Siehe die betr. Routen.) 
20 Min. hinter Oberkaufungen führt links ab von der Heiser 
Chaussee ebenfai s ein markierter Weg nach der Auerhahnshütte, 
welcher aber wesentlich weiter und auch sonst nicht zu empfehlen ist. 
37. Friedrichslrrnck. 
Mit der Waldkappeler Bahn nach Fürstenhagen; hier längs der 
Bahn noch 2 Min. weiter, dann das Geleise überschreiten und auf 
der Chaussee rechts nach dem Walde zu Nach 20 Min. rechts ab 
auf den Waldweg und nun, immer gerade aus, später an einem 
schön gelegenen Teich vorbei, in 3 / 4 Std. nach Friedrichsbrück. 
Häuser-Gruppe mit 160 Einwohnern; auch Wirtshaus. Der Ort 
wurde von Ansiedlern aus Oberhessen und Nassau-Weilburg im 
Jahre 1778 unter Landgraf Friedrich II. gegründet. Für die 
Weiterwaadernng nehme man die schöne Chaussee nach der Eisen 
bahnstation Helsa, stets gerade aus, erst durch herrliche Waldungen, 
später durch das liebliche HergesbackpTal, 1 1 / 2 Std. 
*) Unterwegs 3 Min. links ab im Walde das sogenannte Bazillen-Denk- 
mal, ein mehr als geschmackloser Scherz.
	        

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