Full text: Touristen-Führer für Cassel und Wilhelmshöhe sowie die nähere und weitere Umgebung

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10. Ueber die Burg, siebe oben, die Oberwaldstraße schneidend 
und der Ludwigschneise salzend, nach der Herchenhainer Höhe 
(Aussichtsturm ist projektiert), 1 1 / 5ä Std. (Wegweiser und ab Lud 
wigschneise rotweisses Band.) Von da in */ 2 Std. nach Herchen- 
hain und in st 2 Std. nach der Station Hartmannshain. 
11. Taufstein (höchster Punkt des Vogelsherges) und Hoherods- 
kopf. Vom Hotel auf der Oberwaldstraße ca. l 3 / 4 Std. fort; dann 
rechts nach dem Taufstein, mit Aussichtsturm und grossarkiger 
Aussiebt, links nach dem Hoherodskopf. Im Ganzen 2 Std. 
Für den Weiterweg folge man den Farbzeichen rotweisses Band 
und gelbes Kreuz — nach Herchenhain. Siehe oben. 
12. Vom Hotel auf der Oberwaldstraße — mit rotem Kreuz — 
vorbei an Geiselstein und Sieben Ahorn, wieder Oberwaldstraße 
mit gelbem Bing nach Ulrichstein, mit Buine. Schön gelegenes 
Dorf. Von hier evtl. Weiterwanderung in 2 Std. nach der Station 
Schotten. 
Ferner sei noch empfohlen: 
13. Vom Bahnhof Eisenbach nach der herrlich gelegenen alten 
Burg, dem Geschlechte der Biedesel gehörig (Bestauration bei 
dem nördlichen Eingang). Auch halbe Tagestour von Hochwald 
hausen aus. 
14. Vom Bahnhof Frischborn nach Lauterbach 1 Std. Eben 
falls auch lohnend von Hochwaldhausen aus. 
263. Marsberg. 
Sehr alte Stadt, aus Nieder- und Ober-Marsberg bestehend. 
Die Bahnstation liegt in Nieder - Marsberg. Die Gemeinde hat 
zusammen zirka 5600 Einwohner. Ober - Marsberg ist die alte 
Eresburg, wo auch die Irmensäule gestanden hat; Nieder-Mars 
berg ist aus der von Karl dem Grossen 785 angelegten Villa 
Horhusen entstanden. Für den Besuch kommt Folgendes in 
Betracht. Nach den großartigen Kupferwerken; dann nach den 
Kaskaden und der Paulinen-Quelle, 20 Min.; Teufelsbrücke, 5 Min.; 
Wilhelmshöhe, x / 2 Std.; Bilstein mit Aussichtsturm, 3 Min.; zurück 
auf dem Stationsweg. 
Nach der Oberstadt über den Antonius-Born, die Schweden- 
schanze, den Buttenturm, die alte Stiftskirche, davor Rolandssäule, 
Rathaus mit Pranger, die Nikolai-Kapelle, am Brunnen „Dickkopp" 
vorbei, nach der Wirtschaft „Zur Eresburg". (Mit Retourweg 2 Std.) 
Aussicht vom Wulsenberg, oberhalb der Kupferhütte. 
Der Vaumberg, x / 4 Std. jenseits der Jdiotenanstalt, mit dem 
Schützenhause. 
Der Besuch von Marsberg ist gut mit einer Tour in das Sauer- 
land zu verbinden; auch als selbständiger Ausflug lohnend.
	        

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