Full text: Kath. Dorothea Viehmann / Pierson

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aufopfernd in der Knallhütte tätig. Bei ihrer Anwesenheit 
herrschte stets ein froher und fesselnder ion für jeden 
Khallhütter - Gast, so dass die dargebotenen guten Speisen 
und Getränke zum längeren, behaglichen Aufenthalt einluden. 
Unterh den jüngeren Schwestern der Dorothea Viehmann/ 
Pierson trat besonders ihre am 26.3.1760 geborene Schwester 
Anna Sabine hervor, die sich mit dem in Altenburg b. Fels 
berg, ebenfalls am 26.3*1760 geborenen Otto Keim verheira 
tete. Die Vermählung fand am 24*11.1706 in Bengershausen/ 
Knallhütte statt, womit auch gleichzeitig die Übernahme der 
Knallhütte durch das junge Ehepaar Keim - Pierson erfolgte. 
Mit dem Knallhüttenbesitz^mm übernahm Otto Keim 
auch die konzessionsberechtigte Weiterführung des Braurech 
tes auf der Knallhütte. 
hach der Vermählung von Anna Sabine mit Otto Keim 
bezogen diese vom Jahre 1767 an die bisherigen Bäume der 
Familie Viehmann-Pierson in der Knallhütte. - Dorotheas 
Familie hatte von 1777 an dort selbst gewohnt. 
Es ist interessant, dass die Nachkommen des Ehepaa 
res "Keim/Pierson" noch heute als Besitzer der Knallhütte 
unter dem Kamen "Bettenhäuser" ansässig sind. 
Die Märchenfrau verzog 1787 nach Kasse1/Kiederzweh 
ren, Mitte Istrasse 11. 
Der Braubetrieb der Gasthalterei i! Zur Knallhütte" 
wurde von Joh. Fr. Isaak Pierson, dem Vater der Do 
rothea, bis zum Tage seines Ablebens am 14*3*1798, im Al 
ter von 64 Jahren ausgeführt. Infolge Fortfalls von Zuwen 
dungen seitens des 1798 verstorbenen Vaters, war Dorothea 
gezwungen, eine passende Wohnung in der "Grimmstr. 46" zu 
beziehen. Hier verblieb sie bis zu ihrem Lebensende, am 17. 
11. 1815* 
Durch die fortwährenden kriegerischen Unruhen, - 
auch in Biederzwehren - kam die fleissige Familie Viehmann 
Pierson um ihr ganzes ansehnliches Vermögen. Immer mehr 
trübten
        

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