Volltext: Der Stern der Erlösung

METALOGIK 
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immer erneut, immer wieder klärt und beruhigt in den stillen 
Tiefen, die ihn sammeln, ist diese Welt nach außen kraftlos 
und arm. Gibt es für sie ein Außen? Sie muß die Frage wohl 
bejahen. Aber sie muß hinzufügen, daß sie nichts von diesem 
Außen weiß und — schlimmer — nichts von ihm will. Sie kann 
es nicht leugnen, aber sie bedarf sein nicht. Mag da ein Gott 
sein, — solang er draußen bleibt und nicht Teil von ihr selber 
wird, solang ist dies sein Dasein ihrem Makrokosmos unsicht 
bar. Mag da ein Mensch sein, — solang er nur Maßstab sein 
kann, der sich von außen an sie legt, und nicht bewegende 
Kraft in ihr, solange ist ihr Mikrokosmos gegen dieses Da=sein 
taub. Und wahrlich — noch darf sie blind und taub bleiben, 
solange der Gott nicht leuchtet und der Mensch nicht spricht. 
Noch darf sie zufrieden sein, ihren Logos, ihren ganzen und 
zureichenden Grund, in sich zu tragen. Noch darf sie bleiben, 
was sie ist, das in sich selbst Begründete und auf sich selbst 
Gegründete, von eignem Geist Begeistete, in eigner Fülle 
Prangende, noch darf die Welt es sein: das Metalogische.
        

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