Full text: Kinder- und Hausmärchen

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gegeben." — „Und Las Gold?" „Er, das war mein 
Lohn für sieben Jahre Dienst." „Ihr habt euch jederzeit zu 
helfen gewußt, sprach der Schleifer, könnt ihrs nun dahin 
bringen, daß ihr das Geld in der Tasche springen hört, wenn 
ihr aufsteht, so habt ihr euer Glück gemacht." „Wie soll 
ich das anfangen?" sprach Hans. „Ihr müßt ein Schleifer 
werden, wie ich, dazu gehört eigentlich nichts, als ein Wetz 
stein, das andere findet sich schon von selbst. Da hab' ich ei 
nen, der ist ein wenig schadhaft, dafür sollt ihr mir aber auch 
weiter nichts, als eure Gans geben, wollt ihr das?" „Wie 
könnt ihr noch fragen, antwortete Hans, ich werde ja zum 
glücklichsten Menschen auf Erden, habe ich Geld, so oft 
ich in die Lasche greife, was brauche ich da zu sorgen!" und 
reichte ihm die Gans hin. „Nun," sprach der Schleifer und 
hob einen schweren, gewöhnlichen Feldstein, der neben ihm 
lag, auf, „da habt ihr auch noch einen tüchtigen Stein dazu, 
auf dem sichs gut schlagen läßt, und ihr eure alten Nagel 
gerade klopfen könnt. Nehmt ihn und hebt ihn ordentlich 
auf." 
Hans lud den Stein auf, und gieng mit vergnügtem 
Herzen weiter, seine Augen leuchteten vor Freude, und er 
sprach für sich: „ich muß in einer Glückshaut geboren seyn, 
alles was ich wünsche trifft mir ein, wie einem Sonntags 
kind." Indessen, weil er seit Tagesanbruch auf den Beinen
	        

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