Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

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( IS* ) 
Mir meine Ehre so zu rauben! 
Versetzt'Feuillade:*) Nun, erzürnen Sie 
sich nicht. 
Sie wissen ja, von dem, was man am 
Hofe spricht, 
Muß man nur stets die Hälfte glauben. 
H. Wagner. 
Der Calift und der Autor. 
£. 
as die Autoren doch von den Califen 
schreiben! 
2i. 
Was mit dem Unterthan doch die Califen 
treiben! 
n. 
Es 
*) Marschall von Frankreich zu den Zeiten 
Ludwigs XIV. 
Es ist nicht alles Gold, 
was gleißt. 
der Chloe Tugend kömmt, wie ihre Uhr, 
mir vor, 
Denn diese scheinet Gold, und ist nur 
Scmiior. 
P. 
Als ich einen Despoten in einem 
Trauerspiel weinen sah. 
du weinst? Barbar! du weinst? Hemm' 
deiner Thränen Lauf ! 
Bewahre solche nur zu edler'm Mitleid auf! 
Geh in dein Land und sieh die schreckcns- 
vollen Scenen, 
Da rege Mitleid sich, da fließen deine 
Thränen! 
F 7 
ä- Wagner. 
Der
	        

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