Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

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An meines Liebchens Düsten labe 
Ich weidlich mir mein Herz, isi's euch 
Schon nicht an Wuchs und Farbe gleich. 
An eurem bischen Schönheit habe 
Ich mich schon lange fält gesehn, 
lind innern Werth — wo habt ihr den ?,»— 
* * 
* 
Ja, war' ich nur nicht zu galant, 
Ich hätte dieses Fabelchen 
Auf manche Weiblein angewandt. 
Aug. L. 
Der Kahlkopf. 
d!lt wird Nigrin und kahl; er hat von 
Glück zu sagen; 
Denn graues Haar könnt' er doch nicht mit 
Ehren tragen. 
I. G- R. 
Dis 
Die Wahrheit im Wem. 
d?an hört euch Philosophen sagen, 
Ihr trachtetet der Wahrheit nach, 
Und über Schwierigkeiten klagen: 
Drum hört, was jüngst ein Dichter sprach; 
Ihr Herren könnt die Mühe sparen, 
Schenkt euch nur volle Gläser ein: 
Laßt Newton, Wolf und Lcibnitz fahren, 
Die Wahrheit findet ihr im Wein. 
K 
Zureichender Grund. 
A. Ä^arum geht doch Herr Schrecket 
Mit unbedecktem Kopf? 
B. Ei nun, was soll der Deckel 
Auf einem leeren Topf ? 
Aug. L.
	        

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