Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

* ( 80 ) 
Wenn von der Tugend Wegen, 
Wie böse Ritter pflegen, 
Euch, Mädchen, wer will ziehn; 
So fodert ihn zu Thaten, 
Die edles Herz verrathen, 
Nur auf, so wird er flieh» ; 
Wird flieh», ohn' euch zu hassen; 
Vielleicht vom Irrweg lassen, 
Und froh euch Wiedersehn; 
Denn wo uns Schönheit rühret, 
Und zu der Tugend führet, 
Wer kann da wiederstehn ? 
Gespräch 
eines französischen und deutschen 
Gelehrten. 
wie kriegt, wie viel? Monsieur? 
D. 
Ich? ach! dreihundert Gulden! 
Fr. 
( 8r ) 
Fr. 
Ihr Herr giebt mik'üeux miile, dok muß ich 
maken Schulden. 
D- 
Ha! wie wir Deutschen doch, jezt zu be» 
klagen sind! 
Fr- 
Maibi, warum mak Sie nit, wie die Franz, 
mann, Wind? 
Wagner» 
Die 
kleine Eitelkeit vor dem Spiegel, 
und der Todtenkopf. 
! wir artig sch' ich aus 
Vor dem blanken goldnen Spiegel ? 
Vor der Brust den bunten Straus; 
Auf dem Kopf die Spizen - Flügel! 
Und dies rosenfarbne Kleid 
Reizt gewiß der Mädchen Neid! 
D 6 Auch
	        

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