Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

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An eine 
ein äugig te Schöne» 
Aug, gefährlicher als bein's, 
O Chlor, hab ich nie gesehn! 
Zu meinem Glück hast du nur ein's, 
Denn waren's zwey, so war's um mich I 
geschehn! 
Ung, 
Ueber 
die Lieder von Lieb und Wein. 
X5n meine Augen war schon lang kein 
Schlaf gekommen: 
Vergebens hatt' ich schon verschiednes ein 
genommen: 
Ich las von ohngefähr rin Lied von Lieb' 
und Wein, 
Und schlief ganz sanft darüber ein- 
n. 
Grab. 
Grabschrift 
eines deutschen Edelmanns. 
Euch sey es, o Himmel und Erde! geklagt, 
Wie mich die Hebräer und Christen geplagt, 
Gläubiger, sehet, hier hab' ich nun Ruh: 
Wo ihr was krieget, da sehet ihr zu! 
D. 
Glaubwürdiger Schwur. 
?egnes, wie man täglich hört, 
Bey ihrer Ehr' und Keuschheit schwört, 
Doch hat sie beides schon verloren. 
Mir ists, hör' ich den Schwur von ihr, 
Als hätte Marx der Jude mir 
Bey'm heil'gen Nepomuk geschworen. 
Ung- 
Im
	        

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