Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

Der Eh mann 
bey einem Gemälde vom Orpheus 
und Eurydice. 
H^otz Daus! Potz Daus! 
Der ho!t sein Weib gar aus der Hölle 'raus! 
Für meinen Part, bey meiner Ehre! 
Ich ließ mein Weibchen, wo cs wäre. 
Wagner. 
Guter Rath 
an manchen Epigrammatisten. 
E- Wo krieg' ich denn das Salz zu mei 
nem Epigrammen, 
Die Sie, Herr Kritikus, zum Tag 
hinein verdammen? 
Lr. Wenn sie gesalzen sollen seyn, 
So wickeln Sie, mein Herr, gesalzne 
Fische drein. 
An 
Alexander den Großen. 
d^cin! du kanntest nicht der Liebe 
Sanfte wonnevolle Triebe! 
Deinem Maler stundest du 
Eine junge Schöne*) zu? 
Fehlte dir es dann an Kronen 
Den Apelles zu belohnen 1 
Giebst mit flatterhaftem Sinn 
Ihm sogar Pankasten hin? 
Wär' ich Philipps Sohn gewesen, 
O so würde man jezt lesen: 
Froh gab er den Erdkreis hin 
Für die Larissäerin. **) 
O. 
C 5 Ge- 
*) Plinins XXXV. io. ,Elianus V. II. XII. 34. 
**) Paulaste!! war miZ Larissa in Thessalien ge 
bürtig.
	        

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