Full text: Frankfurter Musenalmanach (1781)

C Z8 ) 
Ich will mich von dem Tand entfernen, 
Nach dem der große Haufen ringt, 
Und nur von euch, ihr Weisen, lernen, 
WaS dauerhafte Freuden bringt. 
Denn soll mich nicht der Tag erschüttern, 
An dein die große Stunde schlägt, 
Nicht werd' ich für der Waage zittern, 
Die jedes Menschen Thaten wägt. 
R. 
Preußen und Themis. 
«n P* 
^M.irum hört man nicht mehr des Unter» 
drückten Klage? 
Warum wägt Billigkeit und Recht jetzt 
deine Waage? 
Sprich, 
Sprich, warum jetzt dein Schwerd dem 
Frevler schrecklich blitzt? 
T. 
Das macht, weil Carmer jetzt in meinem 
Tempel sitzt. 
Wagner. 
Berichtign ng. 
d?ein alter Vetter, wie ihr wißt, 
Schreit: Narren sind euch alle Dichter! 
Und leider giebts, o lieber Christ! 
Der Herren viel von dem Gesichter. 
Doch weil mein Vetter, wie ihr wißt, 
Kein Dichter ist: 
So sind nicht alle Narren .Dichter! 
E.
	        

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