Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

nachtrag. 
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© Hessisches Staatsarchiv 
goth. Idijjan (docere), Idijtjan (fequi, exfecjui) zu ahd 
I6rran> leijlan. 
611, 7. luttih Ilel. 103,18. 
617, 6. weder vil noch Heine (wenig) 1\IS. 2, 22 b . 
623,18* nidriu rninne MS. 2, 25 a ; mit innerem ga 
bele Diut. 3, 76. 
644,23« ficirzegufien (quadragefimo) 0. Hartm. 180« 
657, l4. nach einer miltheilung Kopitars kommt 
auch ein feltnes altl’lav. fol, foul (bonus) vor, das dem 
gotb. Jels verglichen werden mag. 
662,21. die flav. fuperlativbildung ftimmt mit der 
romanilchen darin überein, daß ilu* die comparativform 
zum grund gelegt wird; nur verrichtet der roman. arti- 
kel, was im fla v. die partikel ncd, welche ich nicht 
zu erklären weiß. 
zum achten capitel. 
665,6. das volk in Holland lagt: onfe lieve heertje 
für der liebe golt. 
676, 6. in mnd. gedickten erlcheinen doch genug 
beifpiele des ~lin, z. b. in Valentin und INamelos: hin- 
delin, frowelin, dochterlin , portelin, mundelin, ve~ 
teliri (fäßlein), remelin (riemlein), gor delin, via fche- 
lin u. f. w., während die Kforin gerade mangelt. IR 
das einlluß der liochd. dichlkunit? 
679, 7- das fchmeichelwort zucherhriichen wird 
durch das gleichbedeutige und ebenlo gebrauchte dän. 
ßrupshruhhe (Holbergs Henrich og Pernille act 1. fcene 
6) gut erläutert. 
681, 9« auch nach vocalen S, z. b. in der Dieinelge- 
gend hofehe (vaccula) vgl. nnl. koetje (f. 685). 
687, 29. die Holländer verkleinern, in vertraulicher 
rede, zuweilen felblt cardinalzahlen: eentje, tweetje, 
driet je. 
689, 6. 0. fchreibt grubilon, nicht griiobilon. 
689, 20. platld. dat kind in den flap fujhen. 
690, 8. analog ift die Verkürzung oder weglaßung 
des zweiten theils der compolilion bei einigen adj. bil- 
düngen auf -ifch, z. b. lab [eh, eimbfch, jlätnfch f, 
liibeckifcl), eimbeckilch, flamländifch. 
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