Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

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nacht rag. 
© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 
309. hochs! huchfa! Schm. 2, l4S* tfcho tfchob! 
(ad boves retinendos) Stald. 1, 319* 
310. fchweiz. hot! häufte! Stald. 2,12* 
zum fechften capitel. 
315. der Vorzug des männlichen gefchlechts erfcheint 
im griech. auch darin, daß coinparative aus der vom 
fein, abweichenden form des mafc. gebildet werden. 
Buttm. l, 262. 
317/40. bei einigen infecten, namentlich den bienen 
und arneifen, ließe lieh in den arbeitenden wirklich 
ein neutrales und unentwickeltes genus nachweifen. 
320,22. goth. Jrafls (filius) II. Cor. 6, 13. 
322,4* etwas anders iß, wenn im verächtlichen linn 
weibliches genus auf männer angewandt wird. Dahin 
rechne ich unter heutiges die memme (homo fugax), 
für welchen begrif auch das altn. fern, herfa vorkommt, 
ferner altn. liclcla (fervus, homo nauci) fern., ein merk 
würdiger, wahrfcheinlich mit lilus und lita (rechtsalt. 
305) verwandter ausdruck. 
323, 11« ohne zweifei lind aus der alten fprache noch 
manche andere beifpiele folcher neutrci zu fammeln: 
goth. gciman mein (focius meus) II. Cor. 8, 23. gaina- 
nain (iociis) Luc. 5,7, die gr. inafc. koivmvos und juzto- 
yos überfetzend und, wie mir fcheint, dem altn. man 
ganz nahe kommend. Gleich dem altn. fkald (poeta) 
iit auch bedeutend das ahd. feuof — poeta neutral, 
den beweis gibt die gl. Jun. 254. w%igun, fcöf (vates), 
wo die pluralform nicht auf männliche weite icofa 
lautet. Inzwitchen kommt vom agf. fcöp der männliche 
pl. fcopas vor. Auch das altn. neutr. fy (mancipium) 
gehört in diele reihe. 
324,7. felis kint, die alle riter fmt Iw. 4476. (Ben.) 
326,13. nhd. fchöps aus dem flav. fkopec. 
326,39« engl. fiag (cervus). 
326, 41« altn. urri (canis) mafc. 
327, 8* mhd. ftuot En. 5079. 
327,26. altn. Jicerja, Jhyrja (vacca). 
327, 30. engl, ewe (agna).
        

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