Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

III. pronominalb. zuf.fetz.praeßxe. ie.fama. 49 
f6 mikhil oder Jo manag (Diut. 506 a ) ausged rückt 
Vierden. 
Bemerkenswerth Ich eint, daß dem goih. fvaleiks oft 
das einfache deinonftrativ vorangeht: Ja fvaleiks (6 
rotovTos); fana fvaleikana (vor toiovtov) II. Cor. 12, 2; 
Jai fvaleikai (oi toiovtoi) II. Cor. 11, 13; J>ize fvalei- 
kaize (vwv toiovtojv) Luc. 18, 16; nicht gerade durch 
nachahmung der einltimmenden griech. vorausftellung, da 
licli auch ahd., obgleich fchwachformiges, der folicho 
N. pf. 118, 19 findet und deino folichen Bth. 144, die 
Xolichen pf. 118, 1. dero folichön 106, 41. 
10. die vorhin gemülhmaßten goth. eleiks und J>e- 
Iduds (talis, tantus) werden durch die lachf. und nord. 
fprache gerechtfertigt. Agf. J>ylic, talis (und verkürzt 
J>ylc, J>ilc, zuweilen J>ilJic); altn. fvilikr. Ein ahd. 
diulih, diolih, delih ill nicht aufzuweifen (vgl. das 
adv. dhiu chilihho J. 363) > ein altf. thiulic in einigen 
Hellen zweifelhaft^ wo es auch von dem lüblt. thiu 
(fervus) hergeleitet fein und fervilis, huinilis (ahd. deolih 
K. 26a) heißen konnte. Welche unterfchiede der be- 
deutung zwifchen dein altn. flikr und fvilikr, zwilchen 
dem agf. fvilc und fylc ft att fanden, laßt lieh kaum an 
geben; beide pronomina überfetzen abwech feind im agf* 
N. T. das lat. talis, und in der that feil eint eins von 
beiden überilüßig. Tyrwhitt, liitfon und Weber erklä 
ren das in altengl. gedichten nicht fei tue thilk fehler 
haft this fame (agf. fe ylea), engl, volksmundarten ge 
ben noch thick, thuck, theck *). Das altn. vilikr 
lautet altfchwed. tylik, tolik ? tolkin, locken **) (Ihre 
2, 882« 914) altdan. thelig, thöllig, delig (Molbechs 
rimkr. p. 352. gaml. teil. p. 623. danfk ordb. 1, 594 b ); 
neufchwed. dylik. Ein altfrief. tJiek, thok (nach ana- 
logie von hwek, liok) habe ich fo wenig angetroffen 
als fwek, fok, inzwifchen führt Wiarda im wb. p. 10. 
ein alduk (talis) an. 
11* Wie hveleiks, hvelauds; fvaleiks, fvalauds; fe- 
leiks, felauds find endlich die goth. famaleiks Marc. 
14, 56. 59« und famalduds Luc. 6, 34 gebildet, beide 
iGos ausdrückend , eigentlich aber jenes ebengleich, 
Junius etym. anglic. f. v. thilk; bei Nares darf mau 
pronomina u. partikein nicht fuchen 
zufällig ähnlich dem litth. toks. 
D
        

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