Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 
III. pronominalb. zufammenjetz. fufßxe. uh. 
liat auch der alid. mhd. nom. fg. neutr. noch kein S, 
fondern diz, ditze, nämlich er entfpringt aus dazuh 
(goth. Jatuh). Im fern, herrfchet das S zumeilt, weil es 
zwei cafus der urform (füzözuh und j>izäih) an lieh 
Hiernach berichtige und erkläre man nun das 
im erflen theil 1*. 795 — 797 unerklärt gebliebene; die 
4, 834 veriuchte deutung des deler, derer aus der-er 
zeigt lieh verwerflich. 
In dem lat. hie > haec, hoc, Jude, hunc, harte hat 
lieh das fufhx bewahrt, in hujus, hi, hae, horum, 
harum, liis, lios, has aber abgefchliffen und die fLexion 
ilt wieder, aus der mitte tretend , auslautend geworden. 
Deutlich verhält lieh oviog, txvTV n tovto zu o, rj, to 
wie Iah, loh, f>atuh zu fa, io, j>ata, die flexierbarkeit 
von ovtoq, deffen wahrfchein liehe zufammenletzung ich 
nicht genügend analyiieren kann, abgerechnet. 
c. uh an das interrogativum Iwas 
wie que an das lat. quis, die 
hervor. Belege: hvazuh (nag) Matth. 5, 
Marc. 9,49- 11, 23. Luc. 16, 16. Joh. 12,46; 
gehängt, 
bedeutung 
kann ich nicht für lieh , nur in der weitern 
bringt, 
quis que 
22. # 28. 
hvizuli 
zuläm- 
nienfetzung J>is7zp7;sz/7zl>ei Marc. 6, 22 nachweifen; hvam- 
meh (navTt) Luc. % 4t- 6, 30. 17, 20. Marc. 4, 25. 14, 
49* warum nicht livammuh, nach analogie von f>am- 
muh? ilt fchwer zu lagen; hvanoh (navto) Luc. 9, 
23. Matth. 10, 33, warum nicht hvanuh, wie f>anuh, 
lüinanuh ? ; livanzuh ( quosque) Marc. 6, 7. Luc. 10, 
1; hvah (quodque) folgt aus fis7z^a7zd>ei Marc. 6, 23« 
11, 23« Joli. 16,23, J>isApa7i Marc. 7, 11 und f>alahvah- 
f>ei Joh. 15, 7. Der nom. fein, würde hvoh (naaa) 
lauten; etwas anderes fcheint das fragende hvouh Jan 
(rig dV) II. Cor. 6, 15, das lieh zum vorausgehenden 
einfachen hvd verhält, wie fumaih, anjaräih zu lüinäi, 
anfaräi , verinuthlich ilt auch Marc. 6, 2 hvouh llatt des 
imbegreifLichen hvdno zu lefen. Analog ilt die parlikel 
hvaduh (quocunque)* Das volle paradigma des prono- 
mens wäre : 
hvazuh 
hvoh 
hvah 
hvizuli 
hvizözuh 
hvizuh 
livammeh 
hvizäih 
livammeh 
hvanoh 
hvoh 
hvah 
hväili 
hvozuh 
hvoh 
hvizeh 
h vizoh 
hvizeh 
hväiinuh 
hväiinuh 
hväimuh 
livanzuh 
hvozuh 
livoh.
        

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