Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

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£11. advcrbia. pronominale. 
© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 21 
pan vom lebendigen acc. pana (eum), doch in einer 
Heile, Marc. 15, 44, wird auch bet diefem das a weg 
geworfen, umgekehrt hat es lieh erhalten in den par- 
tikelzufammenfetzungen pauainäis, panafeips *), aus 
gemacht alfo entfpringt mir pan aus pana. Das gotli. 
pari bedeutet bald tots, tune Matth. "7, 23. 9, 14, 29, 
37. Marc. 13, 21. 26. Luc. 6, 24. Job. 7, 33; bald ots, 
otciv Matth. 6, 2- 6, 6. 7, 28. 9, 25. Marc. 1, 32. Luc. 
14, 10, 12, 13. Joh. 6, 24. 8, 44. II. Cor. 13, 9; felbft 
das aufeinander folgende otäv — Tore (cum — tum) 
11. Cor. 12, 10 wird durch pan — pan gegeben; nächlt- 
dem aber hat es den abliracten linn von ovv (igilur) 
Matth. 7, 20 ; 27, 17. Marc. 3, 31. 4, 41. 14, 6. Job. 19, 
12; von yuo 11. Cor. 2, 10. 12, 1; noch gewöhnlicher 
den von de (vero) Matth. 27, 1. 19* Marc, i, 32. Luc. 
3, 11. 12. 14« II. Cor. 8, 22. Das fuffix uh ändert 
nichts in dielen bedeuiungen, paruih Luc. 8, 54- Marc. 
10, 13. Matth. 25, 4i. 44. 48. 26, 67. 27, 3. 8, 26. 9, 6, 
25, 29* Joh. 6, 13* 7, 10, io wie tum und tune gleich 
viel lind, doch pflegt panuli den 1‘atz zu beginnen, pan 
(Tore) nach einem andern wort zu folgen **). Durch 
panei hingegen wird Matth. 25, 40. 45 eep ogov, Luc. 
5, 24 iva übertragen. Häufiger iit mippanei (dum) 
Matth. 9, 18. 27, 12. Marc. 4, 4. Luc. 5, 1. 9, 18. II. Cor. 
3, 15, womit ülph. griech. participial und inflnitivcon- 
liructionen zu umfchreiben pllegt; unfuffigiertes mippan 
finde ich nicht. Defio öfter appan (de), das fowie das 
gleichbedeutige i'p (de) den lätz anhebt, während pan, 
wenn es de ausdrückt, zwifchen andern Worten lieht; 
das ahgefondert nicht vorkommende ap fcheint mit der 
parlikel i‘p identifch, und vielleicht iit appan bloße affi- 
inijation des ippan, welches man Matth. 27, 46,57 mit 
demtelben fug verbinden darf, uhpan oder uppan {de) 
folgt wie pan, auf andere Worte, man wird aber richti 
ger das uh zum vorausgellenden wort fchlagen (oben 
f. 24) naühpan bedeutet was das einfache nauli (e II. Cor. 5, 15 und Marc. 14, 6, vvo ihm 
kein gr. wort entfpricht, es muß aber zu ?uud nicht zu 
dem folgenden xxhov ’eqyov gezogen werden, das fragfuffix u fcheint 
in ihm nicht zu verkennen, doch vgl. 11. Cor. fi, 3, wo wiederum 
keine griech. parlikel für die gothifche.
        

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