Full text: Deutsche Grammatik. - Teil 3

III. adverbia. cidjectivifche. genitivifche. 89 
Nämlich außer cliefen voll Händigen genitiven äiris, allis, 
raihtis, häuhis und lialis fcheint eben der adverbiale ge 
brauch anomale kiirzungen nach lieh zu ziehen , die lieh 
den anomalen gen. bröfrs und mans (gramin, l, 610) an 
die feite Hellen. Hierher: funs (ev'O'lwg, naQayQVj(Lid) Luc. 
1, 64. 5,13. 6, 49. 8, 44. Matth. 26,74. Joh/13, 30. 32. 
gen. eines verlornen adj. funs (citus, lübitus), von dem 
auch das agf. fona abßannnt. gleichbedeutend iß die ne- 
benform f'unsäiv Luc. 4, 395 cinaks (llamva, egaifprys 
— iganlvtjg) Marc. 9? 8. Luc. 2,13. wahrfcheinlich geni- 
tiv des unbelegbaren adj. anaks (fubitus ?); jdindpeur^s 
(fKfJ — eueioe) Job. 18,3 und wohl noch andere coin- 
poiha mit vairfs, z. b. vifravairfs, doch hat auch die 
volle form vairfis fiatt in andvedr^is Matth. 27, 61, das 
inan Ich wer! ich vom fubH. andvairfi (gen. andvairfjis) lei 
ten kann; Janafeifs (amplius) gewöhnlich mit ni verbun 
den und ovyIti übertragend, Job. 6, 66. 14, 19. 30. 15, 15. 
16,21, 25. 17, 11 u. f. w. von feif>u, wie äiris von äir 
flammend, oder wäre das s in leifs comparativifcli, wie 
in inäis, in ins?. 
Alid. edles (omnino) Iv. 55 a 57 a 0. III. 13, 47. IV. 
6, 72* weit üblicher iH nalles, das eigentlich prorfus non, 
minime ausfagt, gewöhnlich aber einfaches non bedeu 
tet, K. 19» 39 b T. 13, 6. 155, 5. 236.1. 0. fchreibt nales 
(zuweilen haben die hlf. nalas) I. ±, 166* 10,10. H. 6, 42. 
IIL 13, 52. IV. 3, 5. V. 15,18. 42. 70., N. nals pf. 9, 3. 
12,2. 33, 12» 33, 12* und allerwärts oft, W. nals nur 
einmal 7, 9, die gl. monf. nalas 326. 366« 373. 383, noch 
andere ältere gl offen nallas Diut. 1, 155 a nollas, nolcts 
Diut. l, 493 a 507 a 5lO b 5ll a 5l5 b 516 b 5l8 a 528 a . Da 
auch das aufgelölte ni alles Diut. 1, 263 a vorkommt, Jo 
fcheint der urfprung diefer partikel unzweifelhaft und 
die fchreibung nalas, nolas nur aus früher Verdunklung 
des Worts erklärlich, gerade wie auch ein agf. naläs 
neben nalles gefunden wird. Von edles (omnino) forg- 
fältig zu unterfcheiden iß alles (aliter, alias, alioquin) 
T. 56, 7, wie bereits oben f. 61 gezeigt wurde. 0. I, 2, 
100. II. 23, 7. ja III. 12, 47 vertrüge lieh auch der finn 
mit der bedeulung aliter. Weiter Jind ahd. genitivadver- 
bia: eines (femel) J. 397. 0. III. J2, 1; anderes (aliter) 
IV. Bth. 171. 268. Ar iß. 147. 158. anderes wio Bth. 140. 
wio anderes (
    

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