Full text: Altdeutsche Waelder. - Band 3

© Hessisches Staatsarchiv Marburg, Best. 340 Grimm Nr. L 394 
Die Sage von der Turteltaube. 
exempla edit: omniaque facit, quac ad luctum spec- 
tare et ad viduitatem ac solitudinem exprimendam. 
aptissima videantur; atque ideo frondenti ramo 
non axnplius insidere tradunt: nec ex lym- 
pido fönte bibere , ne conspecta in aqua 
imagine sua conjugis esse ratus ejus re- 
cordetur, et novos dolores inde perci- 
piat; sed siccos truncos eligere et aquani 
turbare. 
rq.) Gesta Romanorum ed. 1489. fol. cap. i 5 . 
Sponsa vero ad socrum suam dixit: „donec au* 
diam de sponso meo dulcissimo ad instar turtu- 
ris manebo tecum. ” 
20.) Sieben weise Meister. Leipziger Handschrift; 
in der Geschichte der Wittwe, die auf dem Grab 
ihres Mannes sterben will. 
vnd sie gelop got vnd syner lieben mütter sie wolt 
kwiclichen vff dem grabe bliben von grofer liebe die sy 
zu jm hatte so wolte sie dün alß die t u r t t e l d u b e düt 
wan die fren gemahel verluffet das sie keynen nü mer 
me her kuffet. 
Man kann in allen diesen Beispielen den Werth der 
Volkslieder vor der gelehrten Poesie gut unterscheiden. 
Ueber die Kerlingische Ahnmutter Berta. 
1. Warum sie Berta heiße. 
Schönheit bedeutet in Sprache und Mythe zugleich 
Weiße, Leuchten und Glanz; schön ist so viel als 
sch ei-
	        

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